Allgemeine Berichte | 28.07.2015

Jugend-Workshop zu Flucht und Asyl im Haus Wasserburg

Den schweren Weg eines Flüchtlings selbst „gehen“

Den schweren Weg eines Flüchtlings selbst „gehen“

Vallendar. Stell dir vor, du müsstest von heute auf morgen deine Heimat, deine Familie und deine Freunde verlassen. Würde dein Leben in einen einzigen Koffer passen?

Aus verschiedenen Gründen müssen täglich tausende Menschen ihre Heimat verlassen und sind auf der Suche nach Schutz, Sicherheit und Geborgenheit. Dafür setzten sie zum Teil ihr Leben aufs Spiel, sterben bei der Überquerung des Mittelmeers, geraten in Gefangenschaft oder werden Opfer von Folter. Niemand fühlt sich für diese Menschen verantwortlich, entweder werden sie abgewiesen, in Massenauffanglager gebracht oder in ihr Erstaufnahmeland zurückgeschickt, wo sie unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen.

Im ersten Teil des Workshops setzen wir uns mit dieser Problematik auseinander, durchlaufen ein Asylverfahren und erleben, was es bedeutet, seine Heimat zu verlassen, und kommen außerdem mit Flüchtlingen aus der Umgebung ins Gespräch. Im zweiten Teil wird es darum gehen, Chancen und Risiken zu diskutieren, Lösungsansätze zu erarbeiten, um im Sinne einer Projektwerkstatt Ideen in konkrete Projekte umzuwandeln. Die wichtigsten Informationen im Überblick: Wann: erster Teil am Freitag und Samstag, 9. bis 10. Oktober, 17 bis 19 Uhr; zweiter Teil am Freitag und Samstag, 4. bis 5. Dezember, 17 bis 19 Uhr. Wo: Haus Wasserburg. Alter: 14 bis 26 Jahre. Kosten: 25 Euro pro Wochenende. Anmeldung: bis 25. September. Leitung: Julia Laux und Svenja Hain.

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