HV Vallendar und JSG Bendorf/Vallendar
Die Luft wird dünner im Abstiegskampf
Niederlage und Punktgewinn in der Ferne
Vallendar. Nach einer schwachen Leistung musste die erste Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt in der RPS-Oberliga eine herbe Heimschlappe hinnehmen. Die Luft wird dünner im Abstiegskampf. Die zweite Mannschaft ist in dieser Saison weit weg vom Tabellenkeller und entführte am vergangenen Wochenende einen Punkt bei der heimstarken HSG Kastellaun/Simmern. C2-Jugend: HSG Römerwall - JSG Bendorf/Vallendar 35 : 15; C1-Jugend: TSG Friesenheim - JSG Bendorf/Vallendar 37 : 27; B3-Jugend: TV Bad Ems - JSG Bendorf/Vallendar 21 : 26; B2-Jugend: JH Mülheim/Urmitz - JSG Bendorf/Vallendar 15 : 22; B1-Jugend: TSG Friesenheim - JSG Bendorf/Vallendar verlegt; A1-Jugend: JSG Bendorf/Vallendar - TuS KL-Dansenberg 36 : 23; zweite Mannschaft: HSG Kastellaun/Simmern - HV Vallendar 22 : 22; erste Mannschaft: HV Vallendar - SG Saulheim 16 : 24. Ein absolut wichtiges Spiel erwartet die Erste. Bei den um zwei Punkte schlechteren Rheinlandrivalen Bitburg muss unbedingt ein Sieg her, um sich zumindest etwas Luft zu verschaffen. Die Zweite empfängt am Samstagabend das Top-Team aus Bassenheim.
Samstag, 31. Januar
Heimspiele in Vallendar:
E1-Jugend: JSG Bendorf/Vallendar - HSG Römerwall 13.15 Uhr; D1-Jugend: JSG Bendorf/Vallendar - HSV Rhein-Nette 14.30 Uhr; C1-Jugend: JSG Bendorf/Vallendar - JSG Ottersheim/B./Z. 16 Uhr; A2-Jugend: JSG Bendorf/Vallendar - TV Welling 17.30 Uhr; zweite Mannschaft: HV Vallendar - TV Basenheim 19.30 Uhr.
Heimspiele in Bendorf:
C2-Jugend: JSG Bendorf/Vallendar - HV Miehlen 14 Uhr; B3-Jugend: JSG Bendorf/Vallendar - HSV Rhein-Nette 15.30 Uhr; B1-Jugend: JSG Bendorf/Vallendar - HSG Kastellaun/Simmern 17.30 Uhr.
Auswärtsspiele:
E2-Jugend: SV Untermosel - JSG Bendorf/Vallendar 15.30 Uhr Sporthalle Kobern-Gondorf; erste Mannschaft: TV Bitburg - HV Vallendar 20.00 Uhr Sporthalle Bitburg.
Sonntag, 1. Februar
Auswärtsspiele:
D2-Jugend: TV Rengsdorf - JSG Bendorf/Vallendar 15.00 Uhr Sporthalle Rengsdorf; A1-Jugend: SG Fraulautern/Ü.V. - JSG Bendorf/Vallendar 11.00 Uhr Sporthalle Völklingen.
Löwen-Team 1
HV Vallendar muss bittere Niederlage verkraften: Nach Spielende konnte man bei den Spielern des HV Vallendar nur enttäuschte Mienen und hängende Köpfe sehen, denn kurz zuvor hatte der HVV mit seiner bisher schlechtesten Saisonleistung einen wichtigen Schritt aus dem Tabellenkeller verpasst. Gegen die SG Saulheim setzte es eine ernüchternde 16:24-Niederlage. Auch Trainer Wolfgang Reckenthäler wirkte ratlos und das, obwohl er seiner Mannschaft eigentlich das richtige Werkzeug mit auf den Weg gegeben hatte. Unter der Woche stellte er sein Team perfekt auf den Gegner aus Rheinhessen ein, doch mit fortlaufendem Spielverlauf schienen seine Jungs all das wieder zu vergessen. Dabei begannen die Löwen stark, standen solide in der Defensive und konnten durch schnelles Umschaltspiel sogar mit 3:1 in Führung gehen. Doch ab da ging bei den Vallendarern einfach alles schief. Saulheim wurde immer stärker und nutzte die Fehler der Löwen gnadenlos aus. Nach den ersten missglückten Angriffen und einiger Entscheidungen der nicht immer sicher wirkenden Unparteiischen Scalici/Hetzel, schien das Selbstvertrauen der jungen Vallendarer verloren gegangen. In der Abwehr bekam man die zuvor angesprochenen Rückraumspieler Matthias Konrad und Thomas Sterker zu keiner Zeit in den Griff. Im Angriff fiel man wieder in die alten Fehlermuster zurück, spielte ohne Ideen, Bewegung und Struktur. Zudem leistete man sich entschieden zu viele Fehlwürfe über den hochgewachsenen Innenblock der Saulheimer 6:0-Deckung, welche diese dann mit Gegenstößen über Rechtsaußen Benjamin Kröhle bestrafte. Auch eine Auszeit und die Hereinnahme des aushelfenden Björn Peters brachte keine Besserung. Peters, eingesprungen aufgrund der Verletzungen von Dominik Stein und Phillip Müller, brachte zwar mehr Stabilität und Kampfgeist, doch er alleine konnte es auch nicht mehr richten. So kam es dann, dass die Vallendarer zur Pause mit 5:11 im Rückstand lagen. Im zweiten Abschnitt der Begegnung zeigte sich auch kaum Besserung, die Löwen starteten wiederum recht gut, doch das blieb nur ein Strohfeuer. Trainer Reckenthäler konnte einwechseln, wen er wollte, keiner seiner Akteure zeigte auch nur annähernd Normalform. Die Lücken in der Abwehr konnten nicht geschlossen werden und auch die Bereitschaft dem Nebenmann zu helfen fehlte. Im Angriff blieb das Spiel zu phlegmatisch, Laufbereitschaft war kaum vorhanden. Saulheims Mittelblock war extrem stabil, mit einem gut aufgelegten Torhüter Sascha Radewald dahinter. Dies führte dann dazu, dass der HVV mit einer 16:24-Niederlage und hängenden Köpfen das Feld verlassen musste. Derzeit mangelt es den Löwen nicht an spielerischen Möglichkeiten oder einer mangelnden taktischen Vorbereitung, die Spieler setzen das von Reckenthäler geforderte Spiel einfach nicht um. Für diese Pleite muss sich die Mannschaft alleine die Schuld geben lassen. Kommendes Wochenende ist man dann zu Gast beim TV Bitburg, der einen Platz hinter den Löwen steht. In diesem Spiel muss man unbedingt wieder zu alter Stärke finden, gewinnen und zwei Punkte einfahren. Es spielte für den HVV: Burgard und Stein (im Tor), Hertz (2), Baldus (2), M. Binnes (1), Lohner (4), T. Binnes (1), Gerdon (4/3), Wamser (2), Woods, Busse, Dietz, Schäfer, Peters.
Löwen-Team 2
Starke Schlussphase führt zum Punktgewinn in der Ferne: Am vergangenen Sonntagnachmittag trat die Löwen-Reserve vom Vallendarer Berg bei stürmischen Witterungsverhältnissen die weiteste Auswärtsfahrt der Saison an. Da man gegen die zweite Mannschaft Kastellauns im ersten Saisonspiel eine schmerzhafte Niederlage (19:20) erlitt, wollte man sich an diesem Tag revanchieren und die verlorenen Punkte zurückholen. Die Vorzeichen jedoch deuteten auf alles andere als leicht verdiente Punkte hin, da es den Denker und Lenker des Vallendarer Angriffsspiels Niklas Hoffmann zu ersetzen galt. Trainer Hans Helmut Hoffman erkor somit bereits vor dem Spiel Christopher Jackmuth zum „Kopf der Mannschaft“ aus, um gegen den starken Gegner die Fäden zu ziehen. Den besseren Start erwischten die hellwachen Vallendarer, die die Angriffe der Hausherren anfangs gut zu vereiteln wussten, da man sich gut auf den jungen Aushilfsspieler aus der ersten Kastellauner Mannschaft eingestellt hatte. So konnte man nach zehn Spielminuten auf 4:1 davonziehen. Dann jedoch wurde die Partie ausgeglichener und auch der Gegner fand besser zu seinem Angriffsspiel, welches auch von einigen unglücklichen Torwartfehlern Sascha Leys, der scheinbar mental noch nicht den Weg aus seiner Wochenendbehausung in den Hunsrück gefunden hatte, begünstigt. Dennoch konnte die disziplinierte Vallendarer Abwehr, sowie Patrick Rascop, der folgerichtig nach 15 Minuten zwischen die Pfosten durfte, Schlimmeres verhindern und man trennte sich mit einem Tor Unterschied zum Pausentee (9:10). Nach Wiederanpfiff lag das Momentum aufseiten der Hausherren, die sich in einer kleinen Vallendarer Schwächephase bis auf vier Tore absetzen konnten (19:15). Ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase gut zehn Minuten vor dem Ende wurden gleich zwei Löwen-Akteure vom Platz gestellt. Besonders ärgerlich daran war, dass ausgerechnet dem (Dick-)Kopf der Mannschaft Christopher Jackmuth wegen Meckerns eine doppelte Zeitstrafe zuteil kam, wodurch die Aussichten auf Zählbares auf ein Minimum reduziert wurden. So biss man sich von einem 19:22-Rückstand noch mal ran und konnte Kastellaun trotz der langen Unterzahl unter Druck setzen. Den Ausgleichstreffer zum 22:22 erzielte Manu Müller dann zur Freude des HVV mit einem spektakulären Wurf aus scheinbar unmöglichem Winkel. Nach diesem Treffer war klar, dass sich Vallendar trotz weiteren verbleibenden 1:30 Minuten Spielzeit diesen Erfolg nicht mehr nehmen ließ und konnte nach dieser Kampfleistung als der gefühlte Sieger vom Platz gehen. Mit dieser Kampfleistung unterstreicht die zweite Mannschaft des HVV die bisher starke Saison und erntet weiterhin die Früchte des Konzepts von Trainer Hoffmann. In der kommenden Woche trifft man mit dem TV Bassenheim auf den nächsten Spitzenkandidaten und wird auch in heimischer Halle wieder versuchen, diesen zu ärgern und mit Unterstützung der Fans vielleicht sogar den nächsten Überraschungserfolg zu landen.
Es spielte für den HVV: Ley, Rascop (beide im Tor), Scholz (1), Klein (3), Schäfer, Erdmann, Müller (3), Jackmuth (2), Siedenkamp, Dietz (9), Schwab (3), Geilgens (1)
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