Der CDU-Stadtverband besucht den Bauhof der Stadt Vallendar
Die Staudenbepflanzung besitzt einen hohen Stellenwert
Vallendar. Am 8. Mai besuchte eine Delegation des CDU-Stadtverbandes den Bauhof der Stadt Vallendar, um sich ein aktuelles Bild über Aufgaben, Organisation und Ausstattung des Bauhofs vor Ort zu machen.
Michael Fölbach, der dem Bauhof seit 1998 angehört und diesen seit 2003 leitet, begrüßte die Besucher am späten Freitagnachmittag vor dem Haupteingang der Bauhof-Zentrale im Lohbau und führte die Gruppe von dort zum Aufenthaltsraum des Bauhofs, wo er zur Information der Besucher eine Präsentation über weitere Einzelheiten und Fakten des Bauhofs vorbereitet hatte. Zu Beginn der Präsentation stellte Herr Fölbach noch seinen Vertreter und Leiter des Sachgebietes II, Herrn Bernd Klöckner, vor. Die insgesamt 16 Mitarbeiter des Bauhofs verteilen sich auf Leitung, Verwaltung und drei Sachgebiete. Um eine tarifgerechte und angemessene Zahlung nach TVöD für alle Mitarbeiter sicherzustellen, werden bei Neueinstellungen Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung entsprechend dem jeweiligen Bedarf des Bauhofs bevorzugt.
Bei der Gartenarbeit hat mittlerweile die Staudenbepflanzung einen hohen Stellenwert, da so über das gesamte Jahr hinweg blühende Pflanzen gewährleistet werden können. Die Bepflanzung erfordert allerdings ein gewisses „Know How“ und bedarf einer ständigen Fortbildung der Mitarbeiter.
Der Hauptstandort des Bauhofs befindet sich in der Rheinstraße 90. Außer den Aufenthaltsräumen befinden sich dort hauptsächlich die Werkstätten, die in letzter Zeit dem Bedarf entsprechend modernisiert wurden. Lagermöglichkeiten bestehen jedoch keine. Aus diesem Grunde werden Großgeräte, Hochwassergerüste, Salzbestände, Blumenerde usw. derzeit auf dem alten Norma-Gelände in Mallendar gelagert.
Im Bestand des Bauhofs befindet sich auch eine große Zahl von Fahrzeugen, welche überwiegend selbst gewartet und instand gesetzt werden und die zum Teil schon über ein hohes Alter verfügen. Wenn jedoch ein Fahrzeug ersetzt werden muss, fallen in der Regel hohe Kosten an. Deshalb wird versucht, nach Möglichkeit gebrauchte Fahrzeuge anzuschaffen. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis spielt dabei immer eine wichtige Rolle.
Die Kosten, die durch die verschiedenen Tätigkeiten der Mitarbeiter entstehen, werden genau erfasst und den entsprechenden Kostenträgern zugeordnet, sodass jederzeit feststellbar ist, welche Arbeiten welche Kosten verursacht haben. Hierzu führt jeder Mitarbeiter eine eigene Liste mit Kostenträgerstellen und Tätigkeitsarten, in welche er die durchgeführten Arbeiten einträgt. Dies ist ein nicht unerheblicher Aufwand, welcher aber für eine moderne Kosten- und Leistungsrechnung unvermeidlich ist.
Dadurch werden natürlich auch Abrechnungen von Leistungen gegenüber Dritten sowie eine innere Verrechnung mit der Verbandsgemeinde erst möglich.
Weitere, eher außerordentliche Tätigkeiten des Bauhofs sind die Erhaltung der städtischen Immobilien und Straßen, der Hochwasser-Reinigungsdienst und nicht zuletzt die Beteiligung bei Feuerwehreinsätzen, insbesondere durch vier der Feuerwehr angehörigen Mitarbeiter. Besonders zu kämpfen haben die Mitarbeiter des Bauhofs regelmäßig mit den nicht entsorgten Hinterlassenschaften von Hunden an allen möglichen und unmöglichen Stellen sowie der Verunreinigung von öffentlichen Plätzen und insbesondere der Tiefgarage. Herr Fölbach betonte, dass die anfallenden Arbeiten nur mit höchster Flexibilität durchgeführt werden können.
Die Vorsitzende des Stadtverbandes, Kerstin Mohrenberg, bedankte sich nach einer abschließenden Fragerunde bei Herrn Fölbach für die informative Vorstellung und die umfangreichen Leistungen des Bauhofs für die Stadt Vallendar.
Pressemitteilung
CDU-Stadtverband Vallendar
