Allgemeine Berichte | 02.09.2014

FDP befasst sich mit der Entwicklung der Stadt

Die Zukunft Vallendars als Hochschulstandort

Neue Gebäude der WHU (hier in der Heerstraße) beeinflussen das Bild der Innenstadt. privat

Vallendar. Die Vallendarer FDP befasste sich aus aktuellem Anlass mit der längerfristigen Entwicklung der Stadt. In die Überlegungen waren Vorstand, Ratsmitglieder und FDP-Mitglieder einbezogen. Ausgangspunkt aller Absichtserklärungen und Planungen ist die Situation im Jahre 1988, als Vallendar die Chance ergriff und der in Koblenz „heimatlos“ werdenden privaten „Hochschule für Unternehmensführung (WHU)“ in der Marienburg einen festen Standort mit Erweiterungsmöglichkeiten anbot. Die FDP unterstützte diesbezüglich die entscheidende Ratsmehrheit und die Verwaltung. Abgesehen von ihrer grundsätzlichen programmatischen Neigung für leistungsfähige private Bildungseinrichtungen erkannten die Vallendarer Liberalen damals, dass die Stadt mittel- und langfristig als reiner Wohnort und damit als „Seniorensitz“ an Bedeutung verlieren würde. Dem galt es, strukturell zu begegnen.

In diesem Sinne befürwortete die FDP im Jahre 2006 auch die umfangreichen Erweiterungsplanungen der WHU, obwohl klar war, dass dadurch für die Stadt ein „Paradigmenwechsel“ eingeleitet wurde. Allerdings ist es aus Sicht der FDP heute noch zu bedauern, dass der damalige Zeitdruck, den der Stiftungsrat der WHU und die Landesregierung veranlasst hatten, eine ausführliche Bürgerbeteiligung nicht ermöglichte. So kam es, dass im Zuge der sichtbaren Veränderungen vor allem durch Baumaßnahmen in der Innenstadt teilweise Verwunderung, Unbehagen und sogar Ablehnung Platz griffen. Angesichts dieser zum Teil „unterschwellig“ vorhandenen Bedenken und Widerstände betont die Vallendarer FDP ausdrücklich ihre Unterstützung für notwendige Erweiterungsmaßnahmen der WHU: „Das Rad der Zeit kann nicht mehr zurückgedreht werden.“ Jeder nostalgische Rückblick auf angeblich bessere frühere Verhältnisse geht an der heutigen Wirklichkeit vorbei. In diesem Sinne begrüßt die FDP auch den begonnenen und noch laufenden Ausbau der Philisophisch-Theologischen Hochschule zu einem viel beachteten Zentrum der Pflegewissenschaften.

Pressemitteilung des

FDP-Verbandsgemeindeverbands

Vallendar

Neue Gebäude der WHU (hier in der Heerstraße) beeinflussen das Bild der Innenstadt. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Monatliche Anzeige
Rund ums Haus
Wir helfen im Trauerfall
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Ostergrußanzeige
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Wohnträume MYK
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Veranstaltung 15.April
Aushilfskraft (w/m/d)
Empfohlene Artikel
Mit dem Tod des Schauspielers Mario Adorf trauert die Stadt um einen ihrer Ehrenbürger.
349

Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf.
57

Im Foyer des Rathauses in der Rosengasse liegt ein Kondolenzbuch aus, in das sich Bürgerinnen und Bürger eintragen können

Stadt Mayen trauert um Mario Adorf

Mayen. Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf, der am 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren verstorben ist.

Weiterlesen

Pfarrer Jörg Meyrer. Foto: privat
14

Sie ist gerade nicht besonders verlässlich. Kriege, Krisen, harte Worte in der Politik. Vieles ist in Bewegung, manches gerät aus den Fugen. Für uns Erwachsene ist es schon nicht einfach, alles zu verfolgen – und erst recht nicht, alles zu verstehen. Und zu begreifen, warum die Mächtigen ihre Gewalt- und Kriegsspiele treiben. Wie machen Kinder das?

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Kleinanzeigen
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Rund ums Haus
Stellenanzeige
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Personalreferent/in
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Anzeige Tag der offenen Tür am Zeiberberg