Theologische Gespräche in Haus Wasserburg
Diskussion bedeutender theologischer Kontroversen
Streitpunkte der Theologie sollen in Diskussionsform aufgearbeitet werden
Vallendar. Wer glaubt, es reiche schon aus, dass alle Theologinnen und Theologen doch dadurch verbunden seien, dass sie Christinnen und Christen sind und dass man deswegen doch einen gemeinsamen Glauben teile, keine großen Streitigkeiten habe und immer einer Meinung sei, der irrt gründlich.
In der Theologie geht es zu wie in jeder anderen Wissenschaft auch: Es wird gestritten, diskutiert, polemisiert, manchmal auch mit Macht entschieden.
Die theologischen Gespräche in der Pallottikirche befassen sich im zweiten Halbjahr mit solchen theologischen Kontroversen. Wir werden dabei versuchen, die jeweiligen Vertreter in solchen Auseinandersetzungen auch wirklich zu würdigen und umfassend vorzustellen. Die Hauptkontrahenten sollen tatsächlich vertreten werden, indem jeweils eine oder einer der Vorbereitungsgruppe in die Rolle des Vertreters schlüpft und seine Position in unmittelbarer Konfrontation mit dem Gegenspieler verteidigt. In einer zweiten Runde werden dann die vorgestellten Argumente noch einmal in einer offenen Diskussion gewürdigt und geprüft. Drei wichtigen Kontroversen wollen wir uns in diesem Halbjahr stellen.
Nächster Termin ist der 19. Dezember um 19.30 Uhr im Saal der Pallottikirche. Thema sind Diskussionen zur politischen Theologie: Karl Kardinal Lehmann gegen Johann Baptist Metz.
Leitung: Guido Groß, Jutta Lehnert und Jürgen Kroth. Informationen bei Haus Wasserburg, Pallottistraße 2, Vallendar, Tel. (02 61) 6 40 80, E-Mail: info@haus-wasserburg.de.
