Kirmes in Niederwerth
Eierkrone hing am Kirmesbaum
Niederwerth. Am Samstag begann die Kirmes auf der Insel Niederwerth.
Den Anfang bildete der Festzug durch die Gemeinde. Während des Umzugs gab es eine kurze Einkehr beim Bürgermeister. Im weiteren Verlauf folgte die „Red auf der Gass“, ein vergnüglicher Jahresrückblick eines Kirmesmitgliedes. Dann ging es unter den Klängen des Musikvereines in Richtung Kirmesbaum. Viele Kinder nahmen mit ihren geschmückten Fahrrädern an dem Umzug teil.
Einige Mitglieder der Kirmesgesellschaft trugen die Eierkrone, die sich in der Form eines Weinglases präsentierte.
Am Kirmesbaum angekommen wurde die Kirmeskrone aufgehängt. Von da aus ging es zum Kirmesplatz, wo leckere Speisen sowie kalte oder heiße Getränke warteten.
Nachdem es den ganzen Tag in Strömen geregnet hatte, ließ sich die Sonne zwischen den Wolken ab und zu mal blicken.
Das überdachte Festzelt ließ den Regen schnell vergessen. Endlich war man im Trockenen.
Die Kinder erfreuten sich an dem schönen nostalgischen Karussell aus den 60er Jahren. Eine Mini-Eisenbahn lud zum Mitfahren ein.
Auch eine Glücksspielbude, eine Angelbude, Schießbude und eine Wurfbude waren vorhanden. Am Imbiss gab es Bratwürste, Currywürste und Pommes.
Sonntags fand eine Prozession statt, vergleichbar mit einer Fronleichnamsprozession.
Die Kirmesgesellschaft besteht seit 1981 und hat heute rund 200 Mitglieder.
Nostalgisches Karussell und Mini-Eisenbahn
Die Eierkrone wird am Kirmesbaum aufgehängt.
