Allgemeine Berichte | 01.07.2014

Kirchweihfest der Pilgerkirche in Schönstatt

Ein Zelt Gottes unter den Menschen

Ein Zelt Gottes unter den Menschen

Schönstatt. Aus aller Welt strömen Menschen herbei. Ihre Pilgerreise kennt ein Ziel: das Urheiligtum am Wallfahrtsort Schönstatt. Es ist vergleichsweise eine kleine Kapelle. Sie bietet nur wenigen Menschen Platz. Sie hält die Erfahrung einer dichten und konzentrierten Gebetsatmosphäre bereit, „kaum vergleichbar mit anderen spirituellen Erfahrungen“, sagt S. Nadermann aus Vallendar, die fast täglich einen kleinen Pilgerweg zum Urheiligtum zurücklegt.

Dahingegen erhebt sich die Pilgerkirche Schönstatt mit einer imposanten Größe und ihrer stolzen Dachkonstruktion aus dem Tal wie ein Riesenzelt. Durch ihre offene Architektur zeigt sie einen Weg für viele Gläubige, im großen Rund der Kirche wie auf einer Wanderreise Platz zu nehmen, um dann weiterzuziehen, wenn sie selbst dazu bereit sind. Das Kirchenschiff ist wie eine Art Zelt aufgeschlagen, öffnet sich nach allen Seiten, der Blick kann durch die Seitenfenster nach draußen schweifen. Durch die Dachfenster öffnet sich der Blick zum Himmel. Welche Kirche bietet schon solche fantastischen Ausblicke? Wer sich hier niederlässt, spürt eine tiefe Ruhe, fühlt sich in Freiheit geborgen.

Fünfzehn Jahre steht jetzt diese Kirche dort. Sie löste eine für die Bundesgartenschau in Stuttgart konstruierte Blumenhalle ab, die 1978 günstig erworben wurde. Dieses Pilgerzelt bot für 2000 Pilger Platz. Zwanzig Jahre später hatte die moderne Stahlkonstruktion mit der weißen Tuchbespannung in Form einer Kuppel ausgedient. Reparaturkosten und die Gewährleistung der notwendigen Sicherheit wären zu teuer gewesen. „Die Entscheidung für den Bau der Pilgerkirche fiel damals nicht leicht“, so Schw. Mariann Märzheuser, die damals in der Provinzleitung der Schönstätter Marienschwestern war und heute im Pilgerhaus Oberin ist. „Auch und gerade jetzt im Jubiläumsjahr zeigt sich, dass die Entscheidung zum Bau der Pilgerkirche die richtige war.“

Große Wallfahrtstage, Gottesdienste, Konzerte, Menschen, die zur Ruhe kommen und mit Gott den Dialog suchen, die Pilgerkirche ist ein beliebter Kirchenraum. „Daher möchten wir in diesem Jubiläumsjahr auch unser Kirchweihfest besonders begehen,“ so Pater Widmaier, Wallfahrtsleiter in Schönstatt.

Nach dem festlichen Gottesdienst mit besonderer musikalischer Gestaltung, am Sonntag, 6. Juli, um 10.30 Uhr, wird es daher auch Musik und einen Umtrunk auf dem Platz vor der Pilgerkirche geben.

Im Pilgerhaus gibt es die Möglichkeit zum Mittagessen, zu frischen Waffeln, zu Kaffee und Kuchen. Am Nachmittag, um 14.30 Uhr, können Sie mehr von den Jubiläumsfeierlichkeiten in Schönstatt erfahren. Von 15 bis 15.45 Uhr singen und erzählen die Volontäre auf dem Platz beim Pilgerhaus von ihrem Einsatz im Jubiläumsjahr.

Für Kinder ist eine Rallye im Tal Schönstatt, und von 14.30 bis 16.15 Uhr können sie sich unter Anleitung auf der Slackline üben. Um 16 Uhr ist eine Andacht zum Kirchweihfest mit eucharistischem Segen. Herzliche Einladung, das Kirchweihfest der Pilgerkirche im Jubiläumsjahr mit Freunden und mit Ihrer Familie als einen besinnlich frohen Sonntag in Schönstatt zu erleben.

Lange Jahre hat die ehemalige Blumenhalle für Gottesdienste wertvolle Dienste geleistet. Fotos: privat

Ein Brand auf dem Dach während der Bauphase der Pilgerkirche sorgte für Aufregung.

Die tragende Holzkonstruktion der Pilgerkirche ragt in den Himmel.

Die voll besetzte Pilgerkirche.

Ein Zelt Gottes unter den Menschen
Ein Zelt Gottes unter den Menschen

Ein Zelt Gottes unter den Menschen

Ein Zelt Gottes unter den Menschen

1998 - der TÜV und hohe Reparaturkosten machten den Abriss des Pilgerzeltes notwendig.

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