Allgemeine Berichte | 10.02.2017

-Feierlicher Gottesdienst bei den Schönstätter Marienschwestern

Eine Frau hinterlässt Spuren am Weg

Abschied von Schwester M. Anneclaire, der langjährigen Schulleiterin

Pfarrer Schnocks und Schülerinnen zu Beginn des Gottesdienstes.

Schönstatt. Mit einem großen Gottesdienst und einem Festakt feierte die Schulgemeinschaft zusammen mit der Provinzleitung der Schönstätter Marienschwestern und Vertretern aus den Bereichen Politik und Bildung Abschied von Sr. M. Anneclaire, der langjährigen Schulleiterin. Außerordentlich war der Anlass, zu dem sich die über 900 Schülerinnen, mehr als 75 Lehrerinnen und Lehrer, viele Ehemalige und Freunde der Schönstätter Marienschule sowie 80 geladene Gäste am 3. Februar in der Pilgerkirche versammelt hatten. „Spuren am Weg“ – so hieß das Motto des Festgottesdienstes, den die Religionslehrerinnen Frau Knors, Frau Seibel und Frau Weiß zusammen mit Schülerinnen verschiedener Jahrgangsstufen vorbereitet hatten. Die Schulgemeinschaft brachte mit dieser Feier ihren Dank vor Gott für das segensreiche Wirken von Sr. Anneclaire während ihrer 15-jährigen Amtszeit. Dass es ein besonderer Gottesdienst war, spürte man schon bei den Klängen des Eingangsliedes „In deinen Händen steht die Zeit“ und des Antwortgesangs „Du bist wie ein Baum“. Erinnerungen an die Feiern zum 70. Schuljubiläum vor anderthalb Jahren, einem der Höhepunkte in der Amtszeit von Sr. M. Anneclaire, wurden damit wach; und es sollte diesmal noch feierlicher werden, denn sowohl der große Schulchor, als auch das Orchester hatten vor der Altarinsel Platz genommen und füllten mit vielen Stimmen und Klängen die Kirche. Pfarrer Schnocks, der dem Schönstatt-Priesterverband angehört, stand der Eucharistiefeier vor. Er erinnerte daran, dass Sr. M. Anneclaire einen pädagogischen Beruf gewählt und sich damit auf Kinder und Jugendliche eingelassen, sie unterstützt, gefördert und gefordert habe. Dazu zitierte er Pater Kentenich: „Erziehen heißt, selbstlos fremdem Leben dienen.“

Die göttliche Beziehung wirkte in die pädagogische Arbeit hinein

Als Marienschwester und als Lehrerin habe sie die göttliche Beziehung hineinwirken lassen in die tiefen menschlichen Beziehungen und auch dadurch Spuren hinterlassen. Am Ende des Festgottesdienstes dankte Sr. M. Anneclaire allen, die den Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet hatten, so auch Pfarrer Schnocks, der in den vergangenen Jahren viele Klassen-, Stufen- und Schulmessen in der SMS gefeiert hat. Ein herzliches Dankeschön sagte sie den Schülerinnen für deren Kartengrüße. Wenn sie – wie vorgeschlagen – jeden Tag eine der über 900 selbstgemalten Naturmotive mit persönlichen Abschieds- und Grußworten aufstelle, dann habe sie über drei Jahre lang Freude an der Originalität der Schülerinnen, mit denen sie in Beziehung gestanden habe. Mit dem Marienlied „Du bist die Siegerin“ klang der Festgottesdienst aus. Die Feier zur Verabschiedung von Sr. M. Anneclaire wurde in der Aula der Marienschule mit einem Festakt fortgesetzt. Während des Tages brannte im Urheiligtum die SMS-Dankeskerze – ein Geschenk aus dem Kollegium an Sr. M. Anneclaire.

Festliche Orchesterklänge unter der Leitung von Jutta Jocks.

Festliche Orchesterklänge unter der Leitung von Jutta Jocks.

Sr. Anneclaire dankt allen, die den Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben.privat

Sr. Anneclaire dankt allen, die den Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben.Fotos: privat

Die Schulgemeinschaft und viele Gäste füllten die Pilgerkirche.

Die Schulgemeinschaft und viele Gäste füllten die Pilgerkirche.

Festliche Orchesterklänge unter der Leitung von Jutta Jocks.

Festliche Orchesterklänge unter der Leitung von Jutta Jocks.

Eine Frau hinterlässt Spuren am Weg

Eine Frau hinterlässt Spuren am Weg

Pfarrer Schnocks und Schülerinnen zu Beginn des Gottesdienstes.

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