Kirchenführung in St. Georg Niederwerth am Sonntag, 23. Oktober
Eine Perle der Spätgotik am Mittelrhein
Niederwerth. „Die katholische Filialkirche St. Georg in Niederwerth wurde im 15. Jahrhundert als Klosterkirche im Stil der Gotik errichtet. Die Kirche besitzt eine reiche Ausstattung an Skulpturen. 1972 wurden Wand- und Gewölbemalereien aus dem frühen 16. Jahrhundert entdeckt und wieder freigelegt. Die Filialkirche St. Georg ist ein geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz und steht auf der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz.“ Soweit erste harte und rudimentäre Fakten zur Niederwerther Kirche, wie sie dem Internetlexikon Wikipedia zu entnehmen sind.
Wahrscheinlich waren alle Kolpinger schon oft in der schönen Niederwerther Kirche und haben auch die wundervollen Fresken, den Altar und die Figuren bewundert. Dabei hat diese Kirche viel mehr zu bieten: Sie kann auf eine reiche, wechselvolle und von manchem Unglück überschattete Geschichte zurückblicken, sie wartet mit programmatischen Malereien auf, sie birgt mehrere Schätze wie die Marienstatue oder die Mütze des Heiligen Bernhard von Clairvaux, ja sogar das handfeste Rätsel einer sechsjährigen Bierbrauerin ist in der Kirche zu finden. Das alles ist Grund genug, sich ein wenig Zeit zu nehmen für die Niederwerther Kirche und ihre Geschichte.
Daher laden wir für Sonntag, 23. Oktober, um 16.30 Uhr zu einer Kirchenführung in St. Georg ein. Wer Lust hat, kann anschließend an einer Rosenkranzandacht teilnehmen und den Abend mit einem Abendessen (wenn er geöffnet hat, beim „Vinz“) gesellig beschließen. Für die Kirchenführung gilt: einfach kommen, Anmeldungen sind nicht erforderlich. Wer Fragen zur Veranstaltung hat, möge sich bitte auch an Josef Pfaffenheuser wenden unter Telefon (02 61) 9 63 96 88 oder pfaffenheuser@gmx.de.
