Ökumenisches Partnerschaftsfest rund um die Pallottikirche an Haus Wasserburg, Vallendar
Einer schafft des anderen Last – Gemeinsam für ein Klima der Gerechtigkeit
Am 10. November
Vallendar. Der Klimawandel und andere globale Krisen waren bisher vom industrialisierten Norden zu verantworten, seine katastrophalen Folgen aber treffen insbesondere den Süden, so auch die Länder unserer Partnerschaftsprojekte.
Mit dem seit einigen Jahren enormen aber ungleich verteilten Wachstum im „Süden“ ist nun auch die Verantwortungsfrage global geworden. Im Stück der Berliner Compagnie „So heiß gegessen wie gekocht“ formieren sich angesichts dieser Krisen und der sich an wirtschaftlichen Interessen orientierenden Politik engagierte BürgerInnen zum Widerstand: „Steckt erst der Kopf nicht mehr im Sand, bekommt man Lust auf Widerstand“.
Unter diesem Motto steht das diesjährige Ökumenische Partnerschaftsfest vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene der Ev. Kirche im Rheinland, der Kath. Hochschulgemeinde Koblenz und Haus Wasserburg, Vallendar. Die Besucher erwartet ein interessantes und vielfältiges Programm:
Das Programm
11.30 Uhr: Gottesdienst für ausgeschlafene ChristInnen in der Pallottikirche mit der Musikgruppe »RUHAMA« Predigt: Wilfried Neusel, Oberkirchenrat i.R.
Anschließend einfaches, leckeres Mittagessen, Kaffee und Kuchen und Informationsstände zu den Partnerschaften mit Bolivien (Bistum Trier), den Philippinen (Kirchenkreis Koblenz) und Ruanda (Haus Wasserburg/KSJ) sowie „Markt der schönen Dinge“. 14.30 – 16:30 Uhr: Podiumsdiskussion - „Den Kopf nicht in den Sand stecken – Wie kann Widerstand vernetzt werden?“
Unsere Zeit steht im Zeichen einer Vielfachkrise: Finanzen, Klimagerechtigkeit, Ende des Ölzeitlalters, Kluft zwischen Arm und Reich usw. An vielen Orten ergreifen Menschen daher die Initiative und setzen sich angesichts der globalen Herausforderungen für ein Umdenken ein. Dabei zeigt sich: Gruppen und Initiativen müssen sich ungeachtet ihrer politischen oder ideologischen Herkunft vernetzen.
Wer sich vernetzt, findet Gleichgesinnte und erlebt sich weniger ohnmächtig. Anliegen können in der Öffentlichkeit sichtbarer und hörbarer werden.
Bei dieser Podiumsdiskussion stellen Vertreter von Kirchen und Nichtregierungsorganisationen das Profil ihrer politischen Arbeit vor und stellen sich der Frage: Wo gibt es Erfolge der Vernetzungsarbeit, wo liegen die Grenzen?
Referenten: Richard Brand, Umweltreferent in Evangelischen Kirche im Rheinland (Düsseldorf), Stefan Rostock, Germanwatch (Bonn), Dr. Katja Strobel, Institut für Theologie und Politik (Münster). 18.00 Uhr: Theaterstück Berliner Compagnie: „So heiß gegessen wie gekocht“ Klimakatastrophe mit Musik.
Der Tag ist eine gemeinsame Sache von: Gemeindedienst für Mission und Ökumene der Ev. Kirche im Rheinland, Kath. Hochschulgemeinde Koblenz und Haus Wasserburg und wird unterstützt von: Ev. Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. (EWDE), Kath. Fonds, Dekanat und KEB Koblenz, Ev. Kirchenkreis Koblenz, Ev. Kirchengemeinde Vallendar, Fachstellen für Kinder- und Jugendpastoral Koblenz und Andernach.
Informationen: Haus Wasserburg, Pallottistraße 2, 56179 Vallendar, Tel. (02 61) 6 40 80 E-Mail: info@haus-wasserburg.de
„Markt der schönen Dinge“Foto: privat
Gottesdienst Pallottikirche. Foto: privat
