Das Stadtfest in Vallendar feierte in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag
Eines der größten Open Air-Feste Vallendars
Vallendar. Das Stadtfest in Vallendar feierte in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag. Seinem Ruf, eines der größten Open Air-Feste der Stadt zu sein, wurden die Feierlichkeiten am vergangenen Samstag voll gerecht. Mit der Ankunft des Festzuges, der vom Rathaus aus gestartet war, strömten auch die Massen auf den Burgplatz, der im Herzen der Stadt Vallendar liegt. Freier Eintritt und gute Ideen des Organisationsteams waren die Grundsteine für ein gelungenes Fest. Viele Vereine, darunter auch die Musikvereine zogen durch die Stadt, um dann um 15 Uhr dem Fassanstich beizuwohnen.
Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung, Günther Hahn, schlug zwei Mal zu und das Bier lief. Irene Herrmann und Peter Stäblein vom Vereinsring sowie ein Vertreter der Koblenzer Brauerei assistierten beim Bierzapfen, das übrigens als Freibier unter das „Volk“ gebracht wurde. Dazu präsentierten die Mitglieder des Bundesspielmannszuges 1951 Vallendar den Gästen mit einem Platzkonzert Kostproben ihres Könnens. Nebenan übten die Jungs sich derweil im Torwandschießen. Ein Stück weiter hatte der TV Vallendar seine Utensilien aufgebaut und zeigte den Besuchern mit akrobatisch anmutenden Darbietungen sein Können. Verbandsbürgermeister und Präsident des Sportbundes Rheinland, Fred Pretz, stand daneben und verfolgte die Aufführungen. Gegenüber Blick aktuell erinnerte er sich gerne an seine früheren Aufführungen und meinte: „Verlernt habe ich es nicht.“
Eines der Highlights war sicherlich die zweite Vallendarer Modenschau. Auf dem Burgplatz hatten fleißige Hände eine Bühne und einen Laufsteg aufgebaut. Wer nicht rechtzeitig da war, der konnte keinen der vielen Sitzplätze mehr ergattern, so groß war das Interesse an der jüngsten Mode. Es lockte natürlich auch die große Kuchentheke und die diversen gebratenen oder gegrillten Leckereien. Ein appetitanregender Duft lag den ganzen Tag über dem Burgplatz. Ein Weinstand präsentierte, was die Region so alles an guten Tropfen und ehemalige Königinnen zu bieten hat.
Am Abend wurde dann auf der Bühne am speziell für das Stadtfest illuminierten Burgplatz ein stimmungsvolles musikalisches Programm der Extraklasse dargeboten. Die fünfköpfige Band „de Pänz“ präsentierte den Gästen an diesem Abend ein wahres musikalisches Feuerwerk an feinstem Kölsch-Rock.
Die Band erwies sich als Garant für allerbeste musikalische Unterhaltung auf höchstem Niveau, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.
Bestens bewährt hat sich die Tatsache, dass alle teilnehmenden Vallendarer Vereine ihre Mitwirkung bei diesem Fest absolut uneigennützig und ehrenamtlich versehen. Der komplette Erlös kommt auch in diesem Jahr zukünftigen Projekten der Stadt Vallendar zugute. Nach soviel Erfolg steht einem sechsten Stadtfest nichts mehr im Wege.
Nach geklapptem Fassanstich sind tätig: Peter Stäblein, Günther Hahn und Irene Herrmann (v.l.).
