DLRG Vallendar
Ereignisreiches Wochenende
Montabaur/Köln. Kürzlich fand der 5. Westerwald-Schülerthriatlon, ausgerichtet von der RSG Montabaur, statt. Hier nahm unser hoffnungsvoller Nachwuchs mit zwei Mitgliedern teil. Für die Schüler und die Jugend B ging es bei dieser Veranstaltung um nicht weniger als die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft. Dieses sorgte für eine entsprechend starke Konkurrenz. Geschwommen wurde im beheizten Außenbecken des Mons Tabor Bades, Rad fahren auf einem abgesperrten Rundkurs, Laufen durch einen unbeheizten Wald, drei Disziplinen, drei Herausforderungen für unseren Triathletinnen-Nachwuchs. Celine Weiler startete dabei in der Wertungsklasse Schüler A zum ersten Mal über eine Distanz von 0,3 km Schwimmen, 8 km Radfahren und 2 km Laufen. Sie kam mit einer hervorragenden Zeit von 0,39 Minuten ins Ziel. Ihre jüngere Schwester Caroline absolvierte mit dem Schnuppertriathlon über eine Distanz von 25 Metern schwimmen, 1 km Rad fahren und 200 Meter laufen ihren ersten Triathlonwettkampf überhaupt, und erreichte auf Anhieb den zweiten Platz mit einer Zeit von 8:15 Minuten. Wir sind sehr stolz auf unseren Nachwuchs. Zeitgleich fand in Köln das Carglass Cologne Triathlon Weekend statt. Bei gutem Wetter und einer angenehmen Startzeit um 12:40 Uhr starteten zwei Triathleten der DLRG Vallendar über die Mitteldistanz. Oliver Henne und Rainer Bomm wurden dabei von Eike Becher begleitet, der es sich nicht nehmen ließ, ohne Training an den Start zu gehen. Begleitet wurden die drei von einer größeren Fangemeinde der DLRG Ortsgruppe, denen neben den bis zu 60 000 Zuschauern ein gelungener Wettkampf mit Höhen und Tiefen geliefert werden sollte. Zusätzlich waren rund 650 Männer und circa 150 Frauen mit auf der Wettkampfstrecke, die am Fühlinger See mit 1,9km Schwimmen begann. Nach dem Schwimmen kam es zu den ersten angekündigten Höhen und Tiefen. Oliver, der sich als guter Schwimmer, ganz vorne sah, musste feststellen, dass diesmal „vorne“ ganz schön weit hinten war! Rainer und Eike nutzen die idealen Bedingungen und konnten es selbst kaum glauben, dass sie mit fast zwei Minuten Abstand vor Oliver aus dem Wasser gestiegen waren. Danach ging es auf die 90 km lange Radstrecke, die zwar flach aber außerhalb der Stadt sehr windig war. Eike fuhr den beiden anderen davon und Oliver schaffte es, nach 40 km endlich auf Rainer aufzufahren. Die letzten 50 km fuhren Rainer und Oliver zusammen in die nächste Wechselzone und ließen es sich auf dem Weg dorthin nicht nehmen, durch den einen oder anderen Zwischenspurt den Willen des anderen zu testen. Getestet wurde leider auch zuerst der Hinterreifen von Eike durch einen Plattfuß und kurz danach wurden er und sein Rad durch einen Motorroller „getestet“. Leider kam es dabei zu einem Unfall, bei dem Eike zum Glück nicht schwerer verletzt wurde. Das Rennen war für ihn trotzdem gelaufen. Nach den 90 km Rad fahren ging es für Rainer und Oliver gemeinsam auf die 21 km lange Laufstrecke entlang des Rheins. Nach 5 km musste Oliver dem hohen Tempo beim Rad fahren Tribut zahlen und er musste Reiner ziehen lassen. Dieser schaffte es, mit einer konstanten Laufleistung erstmals bei einer Mitteldistanz unter 5:10 Stunden zu bleiben. Oliver rettete sich mit 5:21 Stunden ins Ziel. Ein besonderer Dank gilt noch dem Veranstalter, der es schaffte, eine Wendeltreppe in die Laufstrecke zu integrieren und der nicht in der Lage war, am Ende des Rennens, die Beutel mit der trockenen Kleidung zügig herauszugeben. Insgesamt war es aufgrund des unvorhergesehenen Rennverlaufs, der neuen Bestzeiten und der gut gelaunten Begleitung ein gelungener Triathlon-Sonntag.
Oliver, Rainer und Eike vor dem Start.
