Schönstätter Marienschule - Klassenfahrt der 10c und 10d
Erlebnisreiche Tage in Berlin
Schönstatt. Montags starteten wir, die Schülerinnen der 10c und 10d der Schönstätter Marienschule, zu einer aufregenden Klassenfahrt nach Berlin. Nach einigen Stopps und Staus kamen wir nach neun Stunden im Hotel am Olympiastadion an. Nachdem sich alle auf die Zimmer verteilt und wir zu Abend gegessen hatten, begannen wir mit der ersten Erkundung von Berlin. Dabei besuchten wir das Brandenburger Tor und das Sonycenter am Potsdamer Platz. Um 22 Uhr fielen alle erschöpft in ihre Betten. Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir am Dienstag um 9 Uhr mit einer zweistündigen Stadtrundfahrt in den Tag. Wir fuhren durch den Ost- und Westteil Berlins und erhielten fachkundige Informationen von einem waschechten Berliner. Später besuchten wir das Holocaust- Mahnmal, ein Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Dort hatten wir eine Führung und schauten uns nachher das Dokumentationszentrum an, welches unter dem Mahnmal liegt. Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung. Mittwochs morgens um 10 Uhr begann für uns ein von Politik geprägter Tag mit einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger im Paul-Löbe-Haus. Er erzählte uns von seinem spannenden Lebensweg und wir stellten ihm anschließend noch einige Fragen.
Danach konnten wir unsere Freizeit in der Stadt verbringen. Abends gab es noch einen interessanten Vortrag über die Architektur und Geschichte des Bundestags. Danach besichtigten wir die Reichstagskuppel. An diesem Tag kamen wir erst sehr spät im Hotel an. Am Folgetag besuchten wir das Neue Museum, in dem wir viele Informationen über das alte Ägypten erhielten. Dort befindet sich die über 3000 Jahre alte Büste der Nofretete. Am Nachmittag waren wir im ehemaligen Stasigefängnis Höhenschönhausen. Dort sahen wir zunächst einen Film. Dann wurden wir über das Gelände geführt, wobei uns klar wurde, was für erschreckende Zustände vor dem Fall der Mauer herrschten. Nach dem Abendessen durften wir den Abend nach unseren eigenen Vorstellungen ausklingen lassen. Am Freitag kamen wir nach etwa neun Stunden Fahrt gegen 17:30 Uhr erschöpft und mit Vorfreude auf das eigene Bett in Vallendar an. Unsere Familien erwarteten uns bereits , mussten jedoch auf unseren Bericht bis zum nächsten Morgen warten.
Es war eine großartige Klassenfahrt, an die wir uns noch sehr lange erinnern werden.
