Freundschaftskreis Vallendar/Cercy-la-Tour lädt zur 41. Exkursion ein
Exkursion 2015 nach Frankreich
Vallendar. Die Planungen der 41. Exkursion des Freundschaftskreises sind im vollen Gange. Sie findet vom 13. bis 19. September 2015 statt und führt in den Norden des Partnerschaftslandes Frankreichs. Standort für eine Woche wird ein 4-Sterne-Hotel in Arras, die Stadt des flämischen Barocks. Es ist die „Stadt der tausend Lichter“. Schon auf der Hinfahrt vermittelt Brügge den architektonischen Reichtum Flanderns. Der erste Tag vor Ort führt an die Côte d’Opal mit ihren unterschiedlichen Küstenformen, dem Wechsel zwischen Dünen und Steilküsten. Le Touquet-Paris-Plage, das elegante Seebad, ist der Strand der Pariser. Boulogne-sur-Mer ist das größte europäische Zentrum für Meeresfrüchte.
Und Calais am Eurotunnel wurde weltbekannt durch die Statuen von Rodin, „Die Bürger von Calais“. Schlagzeilen macht die Hafenstadt in den letzten Jahren auch durch die Vielzahl der Menschen, die illegal in Großbritannien einzuwandern versuchen. Am dritten Tag ist ausreichend Zeit, die Sehenswürdigkeit von Arras (großartige Plätze sehenswerte Abtei, Rathaus mit für Flandern typischem Belfried aus der Renaissance, Kathedrale, Museen …) zu erkunden. Der nächste Tag ist voller Kontraste. Das ehemalige Industriegebiet mit seinen Kohlegruben hat sich rasant verändert. Besuche von historischen Gruben bestätigen noch die einstige wirtschaftliche Bedeutung dieser Region. Davon spürt man in Lille nichts mehr. Die europäische Kulturhauptstadt von 2004 besitzt eine hervorragend sanierte Altstadt mit engen Gassen, aber auch sehr belebte Plätze. Ein weiteres Mal fährt die Reisegruppe an die Küste. In der umkämpften Küstenregion, in der noch heute zahlreiche Zeugen von den heftigen Schlachten zeugen, findet man schöne Dörfer, wie etwa Bergues, die im Krieg völlig zerstört in der alten Architektur wieder aufgebaut wurden. Glück hatte St-Omer mit seiner herrlichen Kathedrale. Sie ist reich an Kunstwerken verschiedener Epochen. Dazu gehört ein Gemälde von Rubens „Die Grablegung“. Nach Flandre und dem Artois wird der letzte Tag benutzt, um die Hauptstadt der Picardie zu besuchen. In Amiens steht die größte gotische Kathedrale Frankreichs, doppelt so groß wie die Notre Dame in Paris. Zahlreiche Gebäude sind heute Teil des Weltkulturerbes. Die Rückfahrt nach Vallendar führt noch einmal durch das ehemalige Kohlerevier. Es lohnt sich, in der Stadt im Zentrum des ehemaligen Kohlebeckens anzuhalten. Schon der Dichter Balsac beschrieb das „aristokratische Flair“ dieser Stadt.
Genauere Informationen zur Reise erhalten Sie beim Freundschaftskreis Vallendar/Cercy-la-Tour, Finkenweg 1, Vallendar, Tel. (02 61) 6 01 23 oder können per e-mail angefordert werden (whelbach@t-online.de).
Fotos: Privat
