Messdiener-Zeltlager-Bericht Teil 2
(Fast) Alle Wege führen zum Meerfelder Maar
Vallendar/Deudesfeld. Die erste Nacht im Zeltlager in Deudesfeld endete abrupt, als Nana Mouskouris großer Hit „Guten Morgen Sonnenschein“ über den Platz schallte. So dauerte es nicht lange, bis alle Teilnehmer aus ihren Zelten strömten und sich auf dem großen Platz zu einer Runde Frühsport trafen. Nach einer Runde um den Sportplatz begann Tag 2 des Messdiener-Zeltlagers 2017 natürlich mit einem üppigen Frühstück. Auch die Sonne ließ sich an diesem Freitagmorgen wieder blicken und so waren alle neugierig, was an diesem Tag wohl passieren würde. Schnell wurde allen klar: Wir verlassen den Zeltplatz. Der Bus wurde bis unter den Rand mit Verpflegung für den Tag beladen. Nach einem kleinen Spiel zum Aufwärmen, machten sich alle zu Fuß auf den Weg in Richtung Meerfeld. Vorbei an Kuhweiden und Feldern, ging es ins Zentrum von Deudesfeld. Nach einem kurzen Blick auf die Karte ging es dann weiter Richtung Ortsausgang. Mehrere hundert Meter ging es auf und ab durch den Wald, vorbei an einer Kiesgrube. Als wir dann einen Waldarbeiter trafen und diesen (um sicher zu gehen) fragten, ob wir noch auf dem richtigen Weg seien, erlebten wir eine Überraschung: Der gewählte Wanderweg, der auf der Karte im Ort verzeichnet, der kürzeste nach Meerfeld zu sein schien, war mittlerweile so zugewuchert, dass er nicht mehr zum Wandern geeignet war. Nachdem der Schock erst einmal verdaut war (bei den meisten zumindest), ging es untermalt von „Ich wusste es“ und „Hättet ihr nicht gleich einen anderen Weg nehmen können?“ den Berg wieder hoch in Richtung Deudesfeld. Am Kieswerk vorbei bahnten wir uns einen Weg durch Geröll und Gestrüpp. Doch (fast) alle Wege in der Eifel führen zum Meerfelder Maar und so erreichten wir nach einem letzten steilen Stück quer durch den Wald endlich das Ufer des Meerfelder Maars. Die Erleichterung war allen anzumerken. Jetzt wurden erst einmal die Decken auf der Liegewiese ausgebreitete und die Verpflegung aus dem Bus geplündert. Nach den Strapazen der Wanderung konnten es alle natürlich kaum abwarten, ins Wasser zu springen. Doch die Vorfreude wurde etwas gedämpft, als wir bemerkten, wie kalt das Maar-Wasser doch noch war. Trotzdem trauten sich (fast) alle ins Wasser und so wurde zusammen getobt, geschwommen und Ball gespielt. Auf der Liegewiese in der Sonne konnten alle die Seele baumeln lassen und sich ausruhen. Nach einigen schönen Stunden am Meerfelder Maar entschied man sich, den Rückweg anzutreten. Dieser wurde allerdings mit Autos bestritten. Einige tapfere Wanderer machten sich aber trotz der Erschöpfung zu Fuß auf den Weg zurück ins Lager. Als dann alle wieder in Deudesfeld angekommen waren, traf man sich zum gemeinsamen Abendessen. Und natürlich durften hierbei die obligatorischen Nudeln mit Bolognese-Soße nicht fehlen. Nach dem Essen wurde auf dem Sportplatz ein Völkerballturnier ausgetragen. Zum Abschluss des Tages trafen sich dann wieder alle am Feuer, um den Tag mit einem kurzen Impuls zu beenden. Einige waren allerdings immer noch nicht müde und so brach ein Teil der Gruppe noch zu einer Nachtwanderung auf. An diesem Abend fielen wirklich alle erschöpft ins Bett und schliefen schnell ein.
Fortsetzung folgt….
Was am dritten Tag in Deudesfeld passierte, lesen Sie in der nächsten Woche.
