SPD Urbar berichtet
Führung über die ehemalige Hausmülldeponie der Stadt Koblenz
Urbar. Die Urbarer SPD hatte auf Initiative von Dr. Johannes Ferber die Möglichkeit, die ehemalige Hausmülldeponie der Stadt Koblenz zu besichtigen. Herr Mannheim, Leiter des Eigenbetriebs „Kommunaler Servicebetrieb Koblenz“ und der Abteilungsleiter Herr Probst, führten die Sozialdemokraten über die ehemalige Deponie. Sie erläuterten, dass die Deponie mindestens noch 20 Jahre der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden könne. Die Deponie befindet sich „unter Beobachtung“, da noch Gase aus der Tiefe der Deponie austreten. 40 Kubikmeter Gas werden pro Tag jetzt noch abgeführt. Regelmäßige Pflegemaßnahmen an dem Bewuchs der Oberfläche sorgen dafür, dass die Deckschicht nicht beschädigt wird. Karin Küsel-Ferber, Vorsitzende der Urbarer SPD und Ortsbürgermeisterin, konnte zur Kenntnis nehmen, dass Oberflächen- und Sickerwasser regelmäßig auf Schadstoffbelastungen geprüft werden. „Die Kontrollen und Proben sind außerordentlich wichtig für uns Urbarer, da unterhalb der Deponie Wohnbebauung liegt“, so Küsel-Ferber.
Die Gruppe konnte bei ihrem Besuch sehen, dass der Eindruck „von außen“ nicht dem tatsächlichen Zustand der Ex-Deponie entspricht: weite Freiflächen, Magerwiesen und bewusst angelegte Haine prägen das Bild der ehemaligen Deponie. Das Gelände ist ein Rückzugsort der regionalen Fauna.
Zum Abschluss des Termins fand Dr. Ferber ein offenes Ohr mit der Bitte, auf der Homepage der Stadt Koblenz die Informationen über die ehemalige Deponie einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Pressemitteilung
SPD Urbar
