Allgemeine Berichte | 29.10.2013

Marzellinus-Musik in der Pfarrkirche Vallendar

Gedenken an die Verstorbenen

Vokalensemble „ad libitum“ aus Koblenz konzertiert in Vallendar

Gedenken an die Verstorbenen

Vallendar. Chor und Orgelmusik unter der Überschrift „Requiem aeternam…“ von Fauré, Rheinberger und Mendelsohn stehen im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltung in der Konzertreihe „Marzellinus-Musik“, die am Sonntag, den 3. November um 18 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus Vallendar stattfinden wird.

Das Koblenzer Vokalensemble „ad libitum“ unter der Leitung von Irmgard Israel wird unter anderem das Requiem in d-moll von Josef Gabriel Rheinberger zu Gehör bringen. Eine Requiem-Vertonung, ein Gesang also, der bei einem Begräbnis gesungen wird, passt ganz besonders gut in die jetzige Jahreszeit, stehen doch mit Allerheiligen, Allerseelen und dem Totensonntag im November einige Gedenktage an, die sich mit der Sterblichkeit des Menschen beschäftigen, und gilt doch dieser Monat daher besonders als die Zeit, sich der Verstorbenen zu erinnern.

Diesem Gedanken ist auch die „Marzellinus-Musik“ am 3. November verpflichtet. Das Vokalensemble „ad libitum“ wird neben dem „Cantique de Jean Racine“ Op. 11 von Gabriel Fauré für Chor und Orgel sowie der Hymne „Hör mein Bitten“ für Sopran-Solo, Chor und Orgel von Felix Mendelssohn-Bartholdy das „Requiem in d-moll“ für Chor und Orgel von Josef Gabriel Rheinberger zu gehör bringen.

Dieses Werk ist eine von drei Requiemvertonungen des 1839 in Liechtenstein geborenen Romantikers. Es stammt aus dem Jahr 1900 und ist Rheinbergers letzte vollendete Kirchenkomposition. An der Orgel wird der Chor begleitet vom Initiator der Konzertreihe Kantor und Organist Johann Schmelzer, der im Rahmen des Konzertes die „Sonate Nr. 11 in d-moll für Orgel“ von Josef Gabriel Rheinberger musizieren wird. Den Sopransolo-Part wird Beate Grohé übernehmen.

Das Vokalensemble „ad libitum“ wurde in der Adventszeit im Jahr 2009 zur Gestaltung eines Konzertes in der Herz-Jesu-Kirche in Koblenz gegründet.

Circa 20 bis 25 Sängerinnen und Sänger aus unterschiedlichen Chören der Umgebung treffen sich, wie der Name es gebietet, nach Belieben zur Durchführung musikalischer Projekte. Schwerpunktmäßig tritt der Chor im Rahmen der Konzertreihen City- bzw. Marktmusik in Koblenz auf.

Das Repertoire erstreckt sich mit Werken von Bach, Mozart, Mendelssohn, Rheinberger oder Rutter von der Barockzeit bis in die moderne Romantik und beinhaltet sowohl a cappella-Musik als auch Werke mit kleiner Orchesterbesetzung oder Begleitung durch ein Tasteninstrument.

Die Leitung des Ensembles liegt bei Irmgard Israel. Sie war viele Jahre Organistin und Chorleiterin in der Pfarrei St. Martin, Koblenz-Kesselheim und leitet zurzeit den Kirchenchor der Gemeinde St. Mauritius in Koblenz-Rübenach. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um eine Spende bei der freiwilligen Türkollekte wird gebeten.

Chorgesang aus Kroatien

Bereits heute sei auf ein zweites hochkarätiges Chor-Konzert in St. Marzellinus und Petrus hingewiesen.

Am Sonntag, dem 24. November gastiert das Vokalensemble „Schola Cantorum“ aus dem kroatischen Split, das auf Einladung Johann Schmelzers eigens zur Gestaltung von zwei Konzerten in Vallendar und Siegburg aus Kroatien anreisen wird, in der Vallendarer Pfarrkirche und wird um 19 Uhr im Anschluss an die Christkönigsandacht ein Konzert mit Werken von Palestrina, Bartolucci und Pärt zu Gehör bringen.

Dieses Ensemble entstand im Mai 2006 auf Initiative einer Gruppe von Studenten der Kunstakademie Split.

Das Repertoire bestand anfangs vor allem aus gregorianischen Gesängen, später beschäftigte sich das Ensemble auch mit der Interpretation von Motetten unterschiedlicher Musikstile.

In abendfüllenden Konzerten hat „Schola Cantorum“ bereits mehrfach gregorianische Gesänge dargeboten und trat während der Tage der geistlichen Musik „Cro Patria“ auf.

Außerdem konzertierte das Ensemble bei den „Tagen der christlichen Kultur“ in Split und in anderen kroatischen Städten; die Konzertreise nach Vallendar wird allerdings der erste Auslandsaufenthalt des Ensembles sein.

Seit Oktober 2012 hat Sara Dodig, Professorin an der Kunstakademie Split, die künstlerische Leitung des Ensembles übernommen. Auch der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, um eine Spende bei der freiwilligen Türkollekte wird gebeten.

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