Allgemeine Berichte | 27.05.2014

Pilgerzentrale Schönstatt Vallendar

Hans im Glück - und was alles von ihm zu lernen ist

Mai-Seminar für Frauen nach Trennung oder Scheidung mit ungewöhnlichem Thema

Die Pfarreiengemeinschaft aus der Nähe von Düsseldorf kam erstmals nach Schönstatt zur Wallfahrt. Durch das Jubiläumsjahr hatten sie sich dazu anregen lassen.

Vallendar. Den Schwank kennen viele: Ein junger Mann erhält als Lohn für seinen jahrelangen Dienst einen Goldklumpen, so groß wie sein eigener Kopf. Doch weil er ihm zu schwer wird auf seinem Weg nach Hause, tauscht er ihn gegen ein Pferd. Das Pferd tauscht er gegen eine Kuh, die Kuh gegen eine Gans, die Gans gegen einen Wetzstein. Der fällt ihm in den Brunnen. Nun hat er endlich nichts mehr zu tragen. Er eilt zu seiner Mutter nach Hause in der Freude: „Ich bin in einer Glückshaut geboren.“

Den Teilnehmerinnen wurde deutlich: Auch wertvolle Dinge haben ihr Gewicht und binden Kraft. Die Teilnehmerinnen fragten sich, welcher „Goldklumpen“ für sie kostbar aber auch schwer zu tragen ist.

Den befreienden Erfahrungen, die der Hans im Glück machte, gingen die Frauen bei den Impulsen und im Austausch, beim meditativen Wandern, im Einzelgespräch und bei der Meditation nach. Dankbar stellten sie fest, dass sie an diesem besonderen Ort in Schönstatt: - sich auf die schönen Momente des Lebens konzentrieren, - die Freude an dem Unterwegssein und die Vorfreude auf das Ankommen bei sich selbst und bei Gott genießen, - die Anstrengung, das eigene Leben in die Hand zu nehmen angehen, - und sich glücklich schätzen können, - weil sie mit Freunden und auf ein Lebensziel hin unterwegs sind.

„Welches Ziel mir wichtig ist, ist mir klar geworden“, sagt A. Krämer. Sie war schon wiederholt zu Seminaren da und immer wieder hat sie mit der Trauer über ihre Trennung zu kämpfen. „Jetzt habe ich genügend Anregungen erhalten, um mein Leben neu zu sortieren.“

E. Ullrich, zum ersten Mal dabei, dankt für die Teilnahme: „Ich habe mich gleich aufgehoben gefühlt. Es war genau die richtige Entscheidung, hierher zu kommen. Ich werde den Kopf nicht hängen lassen.“ Besonders angesprochen hat sie das Mottolied, das während des Seminars wie ein Leitfaden war: „Ich ziehe froh und zufrieden durch die Lande, ob Regen, Schnee oder Sonnenschein. Ich bleibe stets guter Dinge.“

Die Besuche im Urheiligtum, die Feier der heiligen Messe, Gebet und Meditation haben alle Teilnehmerinnen erfahren lassen, dass ein großer Segensstrom von der kleinen Marienkapelle im Tal Schönstatt ausgeht. Mit dem Vorsatz, ein Tagebuch des Glücks zu führen und bald wiederzukommen, traten sie die Heimreise an.

Das Pilgerhaus Schönstatt war an diesem letzten Wochenende im Mai auch Anlaufstelle für eine Pfarreienwallfahrt aus Düsseldorf, für einen Kirchenchor auf seinem Ausflug, für nahezu 400 Wallfahrer aus der Diözese Trier, für Pilger aus Brasilien und viele Einzelpilger. Durch die Vielzahl der Besucher wurde im Jubiläumsjahr einmal mehr deutlich, welch ein besonderer Ort Schönstatt ist.

Die Pfarreiengemeinschaft aus der Nähe von Düsseldorf kam erstmals nach Schönstatt zur Wallfahrt. Durch das Jubiläumsjahr hatten sie sich dazu anregen lassen.
Hans im Glück - und was alles von ihm zu lernen ist

Die herrliche Natur, Impule und das ideale Wetter nahmen die Frauen in eine Erfahrung von inneren Glück hinein.

Die Pfarreiengemeinschaft aus der Nähe von Düsseldorf kam erstmals nach Schönstatt zur Wallfahrt. Durch das Jubiläumsjahr hatten sie sich dazu anregen lassen.

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