43. Akademietage der Pallottiner Vallendar
Heimat in der Fremde
Pflege, Familie und Beruf unter einen Hut bringen - Der Pallottiner Richard Henkes und Katharina Kasper
Vallendar. Am 12., 19. und 26. Januar finden von 14 bis 17:15 Uhr in der Aula der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) wieder die traditionellen Akademietage der Pallottiner Vallendar statt.
Im Zeitalter der Globalisierung und des Multikulturalismus stellt sich die Frage nach Heimat in einem völlig anderen Licht, als noch vor wenigen Jahren. Können Migranten, die ihr Heimatland verlassen haben und unfreiwillig heimatlos geworden sind, überhaupt in einem fremden Land eine neue Heimat finden?
Eröffnet werden die 43. Akademietage am 12. Januar mit dem Thema „Heimat in der Fremde. Quer denken - biblisch und philosophisch“. Es referieren Prof. Dr. Thomas Elßner, Lehrstuhl für Alttestamentliche Exegese und Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Rektor der PTHV. Die Moderation der sich anschließenden Diskussion wird Daniel Steiger, Leiter Katholische Erwachsenenbildung Koblenz, übernehmen.
Wer einen Angehörigen pflegen muss und gleichzeitig berufstätig ist, wird vor die große Herausforderung gestellt, Pflege und Beruf unter einen Hut zu bringen. Damit dies besser gelingen kann hat der Bundestag ein neues Pflegepaket beschlossen.
Zum 1. Januar tritt das Programm in Kraft: In der Kranken- wie in der Altenpflege sollen Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf für Pflegekräfte zeitlich befristet gefördert werden. Pflegende Angehörige erhalten einen Anspruch auf Versorgung des Pflegebedürftigen für die Dauer einer eigenen stationären Rehabilitationsmaßnahme. Der zweite Akademietag am 19. Januar steht unter dem Titel: „Pflege, Familie und Beruf unter einen (neuen) Hut bringen - Wie geht das?“ Referenten sind Prof. Dr. Frank Weidner, Lehrstuhl für Pflegewissenschaft an der PTHV und Abteilungsleiter Joachim Speicher, Sozialministerium Mainz. Die Moderation des Nachmittags übernimmt Sandra Postel, Leiterin des Geschäftsbereiches der Bildungseinrichtungen der Marienhaus Kliniken GmbH sowie der Stabsstelle Pflege der Marienhaus Holding GmbH.
Der dritte Akademietag am 26. Januar unter dem Titel: „Heiligsprechung und Glaubenszeugnis. Zwei aus dem Westerwald: Der Pallottiner Richard Henkes und Katharina Kasper“ befasst sich mit der noch ausstehenden Seligsprechung des Westerwälder Pallottiner-Paters Richard Henkes SAC und der Westerwälder Bauerntochter Katharina Kasper, die 1978 selig- und 2018 heiliggesprochen wurde. Referenten sind Prof. Dr. Edward Fröhling, Professor Dr. Hubert Lenz, PTHV und Provinzoberin Sr. Theresia Winkelhöfer ADJC (Dernbacher Schwestern).
Prof. Dr. Paul Rheinbay SAC, Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Altertums, moderiert den Nachmittag.
Die Akademietage werden in gemeinsamer Trägerschaft mit der Katholischen Erwachsenenbildung Fachstelle Koblenz und der Katholischen Erwachsenenbildung der Bildungswerke Westerwald und Rhein-Lahn geplant und umgesetzt. Nach den Veranstaltungen ist Gelegenheit zur Teilnahme an der sonntäglichen Vorabendmesse gegeben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei; die Veranstalter bitten um Spenden. Weitere Informationen bei Frau Stefanie Fein, Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) an der PTHV unter Tel. (02 61) 6 40 22 55.
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