Allgemeine Berichte | 13.10.2015

SPD Vallendar

Herbstreise 2015

50 Mitglieder und Freunde des Ortsvereins verbrachten eine Woche Ostfriesland

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Herbstreise hatten ein wunderbares Programm für eine Woche in Ostfriesland. Hier bei der Stadtbesichtigung in Westerstede mit der kostümierten Gästeführerin als „Mutter Gerken“ und dem Bürgermeister Klaus Groß vor dem Rathaus.privat

Vallendar. „Moin!“ - das war für eine Woche die tägliche Begrüßung auf der diesjährigen Herbstreise der Vallendarer SPD nach Ostfriesland. 50 Mitglieder und Freunde des Ortsvereins verbrachten bei herrlichem Sonnenschein und ohne einen Tropfen Regen eine informative und vergnügliche Zeit im Norden der Republik.

Papenburg

Erste Station war die Meyer-Werft in Papenburg. Unter fachkundiger Führung erfuhren die Besucher alles Wissenswerte über Entwurf, Planung und Bau der Kreuzfahrtschiffe, die hier entstehen und nach dem Stapellauf auf ihrem ungewöhnlichen Weg durch die schmale Ems, ins offene Meer nehmen. Danach wurde von unserem „Stammfahrer“ Dieter Maurer das Standquartier angefahren. Das Vier-Sterne-Hotel Voss in Westerstede bot in diesen acht Tagen exklusive Unterkunft, vorbildlichen Service und exzellentes Essen. Der Wellnessbereich und die Produktion/Produkte des ersten deutschen „Schokoladenhotels“ hielten für Entspannung und Genuss für jede(n) etwas bereit.

Jever

Der nächste Tag führte die Gruppe nach Jever. Die Kunst des aussterbenden Handwerks des Blaudrucks wurde vor Ort vorgeführt; man konnte beim Drucken und Färben zusehen und auch manches Produkt käuflich erwerben. Der Braukunst galt der anschließende Besuch im Brauereimuseum, wo den Gästen in zwei Stunden Entstehung und Geschichte des Gerstensaftes nahegebracht wurden. Zum Abschluss durfte natürlich die obligatorische Verkostung nicht fehlen. Mitten durch die beeindruckende „Fehn“ (Moor) -Landschaft mit ihren Seitenkanälen („Wieken“) ging die Fahrt zu dem „Eilandmuseum“.

Hier brachte Heyo Onken, ein waschechter „Fehntjer“, seinen Zuhörern Geschichte und Geschichten seiner Heimat nahe und zeigte die authentische Teezubereitung der Ostfriesen. Mit leckerem „Krintstuten“ wurden etliche Tassen des „Nationalgetränks“ genossen. Auf der Rückfahrt zum Hotel staunten die Teilnehmer(innen) über die unendlichen Rhododendron-Pflanzungen und die ausgedehnten Baumschulen, die zu den zwei größten Europas zählen.

Westerstede

Westerstede, die Stadt unserer festen Bleibe für acht Tage, ist die Kreisstadt des Ammerlands mit 22.000 Einwohnern. Unsere Gästeführerin überraschte uns in der Verkleidung als „Mutter Gerken“, einer historischen Figur aus dem vergangenen Jahrhundert und vermittelte uns die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt mit schönen Anekdoten. Der Bürgermeister Klaus Groß (FDP) ließ es sich nicht nehmen, uns vor dem Rathaus zu begrüßen. Am Nachmittag fuhren viele ins benachbarte Bad Zwischenahn, um sich die Kurstadt anzuschauen und zu „shoppen“. Der Abend schloss mit einem Vortrag des „Shantychors der Marinekameradschaft Westerstede“, der für tolle Stimmung sorgte.

Bremen

Bremen gehört zwar nicht zu Ostfriesland, aber ist immer eine Reise wert, wenn man im Norden weilt. Der Sehenswürdigkeiten gibt es so viele, dass man sie nicht alle aufzählen kann. Ob Rathaus, Bremer Roland, Petrikirche, Böttcherstraße oder das bezaubernde „Schnoorviertel“ - zahlreiche Eindrücke nahmen die Besucher mit.

Nicht nur für die Kunstbeflissenen bietet Worpswede Interessantes und Sehenswertes als 125 Jahre alte Künstlerkolonie. Hier wirkten so bekannte Künstler wie Heinrich Vogeler und Paula Modersohn-Becker.

„Gorch-Fock“

Ein weiterer besonderer Höhepunkt der Reise war die am folgenden Tag durchgeführte Fahrt mit dem Fischer „Gorch-Fock“. Er fuhr die Gäste zu den Seehundbänken, wo sich über 200 Tiere sonnten. Der Kapitän Wilhelm Jakobs ließ das Netz auswerfen und den Fang fachkundig erklären, bis es dann für drei Stunden auf die Insel Spiekeroog ging. Hier konnte jede(r) die Ruhe und Beschaulichkeit dieser verkehrsfreien Insel genießen.

Von Norddeich nach Emden

Der letzte Tag vor der Abreise galt dem westlichen Teil Ostfrieslands. In Norddeich wohnte die Reisegruppe dem Füttern der 22 Seehunde und „Heuler“ bei, die in der dortigen Seehundaufzuchtstation großgezogen und wieder ausgewildert werden. Das angeschlossene Nationalpark-Haus zeigt in professioneller Weise das Leben im UNESCO-Weltkulturerbe Wattenmeer auf. Alles über den Tee und seine Geschichte erfährt man auf 1.000 qm Fläche im Teemuseum Norden. Nach einem Besuch im Café - „ten Cate“, bekannt aus den Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf, den einige Krimifans absolvierten, ging es weiter nach Greetsiel. Dieser über 600 Jahre alte Fischereihafen ist mit seinen Giebelhäusern aus dem 17. Jahrhundert ein wahrer „Bilderbuchort“. Hiernach ging es dann noch nach Emden, wo es vom „Ottohus“ und dem „Henri-Nannen-Museum“ zum Hafen ging, wo die große Autoverladung nach Übersee zu erleben ist.

Auf der Heimfahrt nach Vallendar mit Zwischenstation in Münster konnte man viel Begeisterung und ungeteilte Freude der Fahrgäste über die gelungene Herbstreise registrieren. SPD-Vorsitzender Dieter Klöckner, MdL, dankte allen Mitreisenden für die harmonische und stets interessierte Teilnahme.

Pressemitteilung

SPD Vallendar

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Herbstreise hatten ein wunderbares Programm für eine Woche in Ostfriesland. Hier bei der Stadtbesichtigung in Westerstede mit der kostümierten Gästeführerin als „Mutter Gerken“ und dem Bürgermeister Klaus Groß vor dem Rathaus.Foto: privat

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