Allgemeine Berichte | 07.01.2014

Ortsbegehung der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat

Hochwasserfreie Anbindung Niederwerth wird Wirklichkeit

SPD-VG-Vorsitzender Bernd Schemmer, Niederwerths Ortsbürgermeister Sepp Gans, Bürgermeister Fred Pretz mit der SPD-Fraktion um den Vorsitzenden Dr. Matthias Rest (l.) beim Vor-Ort-Termin zur hochwasserfreien Anbindung an der jetzigen Brückenrampe nach Niederwerth. privat

Vallendar. Erneut hatte sich die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat mit Bürgermeister Fred Pretz getroffen, um vor Ort aktuelle Maßnahmen in Augenschein zu nehmen. Denn zusätzlich zur Beratung in den Fraktions- oder Gremiensitzungen verschaffen solche Treffen die notwendige Sachkenntnis für anstehende Entscheidungen. Diesmal hatte Fraktionsvorsitzender Dr. Matthias Rest die SPD-Fraktion ins Zentrum Vallendars geladen.

Hier war im vergangenen Jahr die Erarbeitung eines Hochwasserschutzkonzepts abgeschlossen worden. Die Gebäude diesseits der Bahnlinie, aber auch in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße sind immer am stärksten betroffen, wenn die Pegelstände des Rheins und seiner Nebenflüsse wieder steigen. Ziel des Konzepts ist, die Schäden durch Hochwasser nachhaltig zu reduzieren. Ein baulicher Schutz ist aber zum einen aus ästhetischen, zum anderen auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht immer realisierbar. „Eine unschöne Damm-Mauer im Bereich des Rheinufers kann sowohl für Vallendar als auch die gegenüberliegende Insel Niederwerth keine sinnvolle Lösung sein“, so die Fraktionsmitglieder einmütig bei ihrem Vor-Ort-Termin.

Bürgermeister Pretz und Ortsbürgermeister Gans konnten aber einen wichtigen Fortschritt in Sachen Hochwasser-Schutz erläutern: Die hochwasserfreie Anbindung der Rheininsel Niederwerth wird Realität. Die Trassenführung wird nicht - wie seit über 50 Jahren mit der Brückenrampe gewohnt - an die Bahnunterführung, sondern nördlich Richtung Bahnhof gelenkt. Die Einmündung an die Bundesstraße wird zwischen Tankstelle und SB-Markt gestaltet, erläuterte Ortsbürgermeister Sepp Gans seinen Fraktionskollegen. Damit wird nicht die seinerzeit von der CDU favorisierte Lösung mit einer Vertiefung der B42-

Trasse verwirklicht. Mit Beibehaltung dieser Lösung würde weiterhin bereits bei einem Pegelstand von 6,50 Metern ein Teil der B 42 überschwemmt. Auch wenn der Baubeginn noch nicht sicher ist, hofft Bürgermeister Fred Pretz auf den baldigen Beginn der Maßnahme: „Dann kann auch die Ortsdurchfahrt Vallendar, die derzeit am tiefsten liegende Stelle der B 42 zwischen Rüdesheim und Köln, höher gelegt werden.“

Im Zuge dieser Maßnahme kann die Stadt Vallendar das Rheinufer angemessen umgestalten, Dauerparkplätze schaffen und einen Retentionsraum für rund 1000 Kubikmeter schaffen.

Pressemitteilung

der SPD-Fraktion im

Verbandsgemeinderat Vallendar

SPD-VG-Vorsitzender Bernd Schemmer, Niederwerths Ortsbürgermeister Sepp Gans, Bürgermeister Fred Pretz mit der SPD-Fraktion um den Vorsitzenden Dr. Matthias Rest (l.) beim Vor-Ort-Termin zur hochwasserfreien Anbindung an der jetzigen Brückenrampe nach Niederwerth. Foto: privat

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  • Graf: Ja, sehr GUT Ukraine, ist doch bekannt , dass koruptestes Land in Europa ist. Mit den Politiker, sind unsere bezahlt worden? Wunderbar !
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Ingo Materne: Der Artikel überzieht aus meiner Sicht deutlich. Ja: Lärm, Schattenwurf und konkrete Abstände müssen im Genehmigungsverfahren sauber geprüft werden. Aber aus der aktuellen Studienlage lässt sich keine...
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