Theaterkreis „Die Fröhlichen Geister“ Vallendar e.V.
Hochwürden ist nicht mehr auf der Flucht
Vallendar. Hochwürden ist nicht mehr auf der Flucht, denn die „Fröhlichen Geister“ habe ihre sechs Aufführungen erfolgreich, wenn auch mit einigen Ecken und Kanten hinter sich gebracht. Und nach der letzten Aufführung hat Hochwürden (Alfred Löhning), zeitweise auch Merkwürden genannt, nochmals alle Akteure - auf, vor und hinter der Bühne -zum Abschlussessen in der Stadthalle versammelt, um letztmals „Abschied zu nehmen“
- von einem Stück, das von den Akteuren zunächst skeptisch beargwöhnt wurde, das sich aber mit zunehmender Erprobung und Gestaltung zu einem Knüller entwickelte,
- von den Debütanten Kathie (Ulla Alex) und Robert (Philipp Woods), die ihre Rolle gespielt haben, als ständen sie seit Jahren auf den Brettern,
- von Trude (Monika Reinhardt) und Simon (Klaus Sellner), die mit jeder Aufführung spielerisch über sich hinauswuchsen und verdienten Szenenapplaus ernteten,
- von der schönen Eva (Lisa Haushahn), die so sehnsüchtig auf die Trauung mit ihrem geliebten Robert wartet,
- von der leidenschaftlichen Marion (Bruni Löhning) und dem zu Recht arg geschundenen, fast ertränkten und von Robert sogar mit Beulen in den Schrank geparkten Hermann (Alfred Urwer),
- von der Rentnerbande für Transport und Bau der Kulisse, besonders Mücke (Manfred Schümann), aber auch Konni Weber, Flo Schlich und Klaus Reinhardt,
- von dem Team vor und hinter der Bühne, besonders dem unermüdlichen Sitzplatzbauer und Kartenverwalter Uwe Seehaus, der auch bei ausverkauftem Haus immer noch ein zusätzliches Plätzchen zaubert, dem Technik-Freak Bernd Alex sowie den hilfreichen Souffleusen Heimi Seehaus und Uschi Schlich,
- von dem genialen Bühnenbauer und Regisseur Hannes Schlich, dem mit Recht ob seines geduldigen Martyriums bei den Proben der Ehrenname „Patientius“ verliehen wurde. Dass bereits das schöne Bühnenbild spontanen Applaus bekam, ist sicher eine Seltenheit.
- von unserem treuen Geister-Publikum, das uns erneut mit bereitwilligem Beifall und Szenenapplaus unterstützt und uns kleinere oder auch größere Hänger großzügig verzeiht.
Und schließlich verabschiedete sich Hochwürden Herr Pfarrer auch selber von seinen lieben, ungläubigen Geistern, weil er ob seiner vielen Sünden auf und außerhalb der Bühne zu einem nahe gelegenen Bischofssitz strafversetzt wird und seinen geliebten Geistern nur noch einen letzten Theatersegen geben konnte.
Die Geistergemeinde antwortete auf die abschließenden Segensworte „Puckeli, puckela, puckelorum“ mit einem einstimmigen „Laaahmen“.
Hochwürden wieder mal auf der Flucht
Schubkarre Hermann un d Robert.
