Freie Wählergruppe Niederwerth
Horst Klöckner ist neuer Ortsbürgermeister
Gemeinsam mit den anderen Parteien soll die Insel noch liebens- und lebenswert(h)er gemacht werden
Niederwerth. Aller guten Dinge sind drei. Nach Lorenz Klöckner und Alfons Klöckner ist Horst Klöckner der dritte Ortsbürgermeister aus den Reihen der FWG Niederwerth. Er möchte gern die erfolgreiche Arbeit aller bisherigen Niederwerther Ortsbürgermeister auch in den nächsten fünf Jahren fortführen.
Am Abend des 26. Mai stand das Ergebnis der Ortsbürgermeisterwahl fest: Horst Klöckner hatte sich nach einem fairen Wahlkampf mit 75,6 Prozent der Wählerstimmen gegen SPD-Kandidatin Klaudia Follmann-Muth durchgesetzt. Am Montagabend, nach endgültiger Auszählung der Stimmen zum Ortsgemeinderat, folgte dann die nächste große Überraschung: Auch hier ging die FWG als eindeutiger Sieger hervor. Die FWG erhält im neuen Gemeinderat künftig zehn von 16 Sitzen und ist damit stärkste politische Kraft in Niederwerth. Gezeigt hat das Wahlergebnis aber auch: Langjährige sachorientierte Politik, als Oppositionsfraktion im Inselrat, bei der es der FWG immer nur um das Wohl der Ortsgemeinde ging, wurde von den Bürgern bei der Kommunalwahl sehr deutlich honoriert.
Gleichzeitig ist dieser Erfolg aber auch eine große Verpflichtung für die Zukunft. Nicht nur die Neugestaltung der Dorfmitte auf dem Gelände der VR-Bank, auch andere wichtige Entscheidungen stehen an. Eine moderate Entwicklung eines Neubaugebiets, die Erhaltung des Standorts von Grundschule und Kindergarten, die Fortführung notwendiger Straßensanierungen, die Intensivierung der Dorferneuerung, die verstärkte Einbindung der Bürger in die Gemeindeentwicklung sowie die Schaffung einer Jugendvertretung oder die Unterstützung der Werther Ortsvereine sind wichtige Aufgaben, die es in den nächsten Jahren zu bewältigen gilt.
Der FWG ist an einer offenen und konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen Parteien auch weiterhin gelegen. Sie ist sich der großen Verantwortung, die gerade dieses überdeutliche Wahlergebnis mit sich bringt, bewusst.
Der Ortsgemeinderat kann in den nächsten Jahren nur dann viel erreichen, wenn alle politischen Kräfte auch weiterhin gemeinsam konstruktiv zusammenarbeiten und die Bürger verstärkt in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Die FWG möchte keine Alleinherrschaft. In die künftige Politik sollen und müssen alle Fraktionen mit eingebunden werden. Möglichst alle Meinungen sollen auf den Tisch kommen, um dann die beste Entscheidung für die Insel, das Dorf und die Bewohner finden zu können. Gemeinsam soll die Insel noch liebens- und lebenswert(h)er gemacht werden.
Horst Klöckner mit seiner Familie.
