Politik | 07.07.2015

Interregionaler Parlamentarierrat -54. Plenarsitzung

IPR-Plenum tagte in Namur /Belgien

Kommission „Schulwesen, Forschung, Ausbildung und Kultur“ erarbeitet Vorschlag der Zweisprachigkeit

Dem IPR gehören Abgeordnete aus den Parlamenten der Grenzregion an.privat

Vallendar. Zu einer 54. Plenarsitzung kam der „Interregionale Parlamentarierrat (IPR)“ im wallonischen Parlament in Namur zusammen. Dem IPR gehören Abgeordnete aus den Parlamenten der Grenzregion an, so aus dem Großherzogtum Luxemburg, den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland, Lothringen, der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien und der Wallonie. Der Landtagsabgeordnete Dieter Klöckner gehört seit 14 Jahren diesem Gremium an.

Nachbarsprachen Französisch und Deutsch lernen

Bei der Sitzung hat der IPR seine Überzeugung bekräftigt, dass es notwendig ist, dass die Bürgerinnen und Bürger der Großregion die beiden Nachbarsprachen Französisch und Deutsch lernen. Diesen Vorschlag erarbeiteten die Kommission „Schulwesen, Forschung, Ausbildung und Kultur“ und die Delegation des Saarlandes im IPR. „Nur wenn wir uns auch sprachlich verstehen, können wir inhaltlich miteinander reden.“, so Landtagspräsident Joachim Mertes. Gleichzeitig begrüßte der IPR ausdrücklich die neue Position der französischen Regierung, die bestätigt, dass die neue Reform in den Grenzgebieten nicht angewandt wird, um die Kontinuität des Spracherwerbs zwischen der Grundschule und der weiterführenden Schule zu garantieren. Allerdings hat der IPR auch gegenüber der französischen Regierung seiner Besorgnis Ausdruck verleihen und sie ersucht, dieses Projekt für Gesamt-Frankreich zu überprüfen, das sowohl aus schulischer als auch aus diplomatischer und wirtschaftlicher Sicht nachteilig sei.

Weitere Themen

Außerdem beschäftigte sich das Plenum mit den Themen: Erhaltung der Medienvielfalt in der Großregion, Begrenzung der Verwendung von Pestiziden sowie duale Ausbildung und Systeme der Ausbildung bei der beruflichen Bildung in der Großregion.

Pressemitteilung

Bürgerbüro

Dieter Klöckner, MdL

Dem IPR gehören Abgeordnete aus den Parlamenten der Grenzregion an.Foto: privat

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