Förderverein St. Georgskirche Niederwerth
In fast 20 Jahren konnte der Förderverein die Kirche mit 129.000 Euro unterstützen
Niederwerth. Am 12. Juni fand die diesjährige Jahreshauptversammlung unseres Fördervereins statt.
Jürgen Dorschner konnte um 19 Uhr leider nur acht Mitglieder begrüßen.
Zu Beginn wurde auf die satzungsmäßige öffentliche Einladung zur Jahreshauptversammlung hingewiesen. Protokollführer Thomas Willmes trug das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung vom 9. Mai 2017 vor.
Danach berichtete unser Kassenwart Wilfried Münz beim Kassenbericht über betrügerische Abbuchungen auf dem Sparkassenkonto des Fördervereins. Es gab vier auffällige Abbuchungen von jeweils 8 Euro, welche von der Sparkasse zurzeit nachverfolgt und bei der Polizei angezeigt werden. (=Inzwischen wurde unsererseits bei der Polizei Anzeige erstattet und die Sparkasse konnte noch offene Beträge zurückerstatten, so dass uns kein finanzieller Schaden entstanden ist). Dadurch wurde der Berichtszeitraum des Kassenberichtes vom 10. Mai 2017 bis zum 11. Juni 2018 festgelegt.
Zu Beginn des Berichtszeitraumes ergab sich ein Kassenbestand von 12.706,72 Euro, dieser veränderte sich bis zum 11. Juni 2018 auf 17.664,57 Euro.
Die Einnahmen, durch den Mitgliederbeitrag von ca. 3.900 Euro und zusätzlichen Spenden von ca. 1.900 Euro, ergeben insgesamt 5.800 Euro. Neben Einzelspenden sind besonders die Einnahmen durch das Erntedankfest = 665 Euro, „Märchen für Erwachsene“ von Frau Pauli = 420 Euro, „Krippen Singen“ der Inselchristen = 40 Euro und die Spende der Frauen und Müttergemeinschaft = 280 Euro zu nennen.
Die Ausgaben ergeben sich auf ca. 846 Euro im Wesentlichen durch, wie jedes Jahr 600 Euro Wartung der Orgel, 200 Euro für eine energetische Beurteilung der Kirche durch einen Gutachter des Umweltnetzwerks Kirche Rhein-Mosel e.V. Der Rest der Ausgaben sind Kontoführungsgebühren und die zum Teil noch offenen Rückbuchungen. Die Mitgliederzahl hat sich im letzten Jahr um vier Personen auf 84 erhöht.
129.000 Euro für die Kirche
Seit Bestehen des Fördervereins konnten wir insgesamt mit 129.000 Euro die Kirche unterstützen. Jürgen Dorschner dankte dem Kassenwart Wilfried Münz für seinen ausführlichen Bericht.
Die Kassenprüfer Albert Klöckner und Anton Zengler bescheinigten dem Kassenwart eine korrekte und transparente Kassenführung. Die Entlastung des Kassenwartes durch die Versammlung erfolgte einstimmig.
Weitere Fördermaßnahmen und Termine
Nun wurde über nächste Fördermaßnahmen gesprochen. Als nächste große Investition steht die Heizung der Kirche an, hierzu wurde schon ein energetisches Gutachten erstellt. Wilfried Münz hat mit Pater Kiefer einen Termin vereinbart, um das Gutachten und die weitere Planung zu besprechen. Mit Pater Kiefer und dem Verwaltungsrat sollen noch weitere Maßnahmen besprochen werden, wie die Umstellung der Beleuchtung auf LED, Reparatur der Eingangstür, Boden der Sakristei (Holzwurmbefall) um nur einiges zu nennen.
Jürgen Dorschner berichtete über die im letzten Jahr getätigte Vorstandsarbeit. Monatliche Foto-Berichte im „Heimat Echo“ und „BLICK Aktuell“ über unsere Kirche, Erntedankveranstaltung am 1. Oktober mit Pavillons, Kuchen- und Kaffeeverkauf, sowie verschiedene Führungen in der Kirche. Außerdem gab er einen Ausblick auf die anstehenden geplanten Aktionen.
Zum Brückenfest soll die Info Wand in der Kirche aufgestellt werden und Flyer in der Kirche ausgelegt werden. Evtl. soll eine Weinprobe in der Krypta angeboten werden und die Erntedankveranstaltung soll wiederholt werden. Zudem sind weitere monatliche Foto-Berichte in Vorbereitung und für unser 20-jähriges Vereinsjubiläum ein Bildband zur St. Georgskirche vorgesehen. Dieser Bildband soll dann im nächsten Jahr zur Kirmes veröffentlicht werden und erhältlich sein.
Aus der Versammlung kamen noch zwei Anregungen. Zur Erntedankveranstaltung sollte ein Banner mit dem Hinweis zum 20-jährigen Vereinsbestehen aufgehangen werden. Über die Anschaffung wird der Vorstand entscheiden.
Anton Zengler regte an, um eine höhere Beteiligung der Mitglieder an der Jahreshauptversammlung zu bekommen, sollte man diese früher im Jahr durchführen und wieder eine persönliche Einladung verteilen. Jürgen Dorschner schloss die für alle Anwesenden interessante Versammlung um 20 Uhr.
