CDU MYK-Team besucht Bimsmuseum
Industriegeschichte zum Anfassen
Kaltenengers. Die Bimsindustrie prägte lange Jahre das Neuwieder Becken. Nun widmet sich ein eigenes Museum der Geschichte dieses Wirtschaftszweigs.
Bims war wichtigstes Exportgut
Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Josef Dötsch, traf sich das MYK-Team der CDU in dem jüngst eröffneten Bimsmuseum in Kaltenengers. Mit dabei waren auch die Kreistagskandidaten des CDU Gemeindeverbandes Weißenthurm. Der Vulkanismus mit seiner dramatischen Entstehungsgeschichte birgt eine besondere Faszination. Die damals entstandenen Rohstoffe sind für die Region seit vielen Generationen sehr wertvoll und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. „Bims war lange Zeit wichtigstes Exportgut der Region Mayen-Koblenz. Das Bimsmuseum vermittelt eindrucksvoll die Geschichte des Abbaus und unterstreicht die Bedeutung der industriellen Baustoffproduktion, die das Neuwieder Becken von Agrarland zum Industriestandort entwickelte“, so Josef Dötsch. Geführt von Dr. Heinz Geenen, Vorstandsmitglied des betreibenden Vereins „Kulturelles Erbe der Bimsindustrie“, erlebten die Gäste eine spannende Reise durch die Entwicklung der Bimsindustrie. Viele Bimsfabriken prägten nach dem Zweiten Weltkrieg die Landschaft im Neuwieder Becken. Inzwischen sind die traditionellen Fabriken vielen Orts verschwunden. Abbau und Produktion wurden modernisiert und konzentriert, die Landschaft rekultiviert. „Das Bimsmuseum dokumentiert ein Stück regionale Wirtschaftsgeschichte. Deshalb ist es gut, dass die Einrichtung dieses Museums auch von der WFG unterstützt wurde“, betonte Georg Moesta, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag und Spitzenkandidat, während der Führung über das Museumgelände.
Anschluss an den "Vulkanpark"
„Dank der ehrenamtlichen Initiative, ist die Region um eine Attraktion reicher“, hob Josef Dötsch hervor. „Somit sind nun auch die Rheindörfer an den Tourismusmagneten Vulkanpark angeschlossen.“
Darüber freut sich auch der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Adolf Weiland: „Tausende von Besuchern kommen jedes Jahr in den Vulkanpark. Auch in ihrem Namen danke ich den Machern für ihr Museumsengagement.“
Pressemitteilung
Josef Dötsch,
MdL (CDU)