Allgemeine Berichte | 10.03.2015

Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Niederwerth

Installation eines öffentlich zugänglichen Defibrillators in der Ortsgemeinde

Übergabe des Defibrillators mit den Spendern (v.l.): Andre Klöckner, Laura Klöckner, Silke Töbel, Dr. Schöberl, Ortsbürgermeister Josef Gans, Petra Kreuter, Timo Stahlhofen. Es fehlen Dr. Witzenhausen sowie ein Vertreter. privat

Niederwerth. Auf der Straße bricht eine Person aufgrund eines Kreislaufstillstandes leblos zusammen. Ab jetzt zählt jede Minute, um gravierende Gesundheitsschäden für die betroffene Person durch richtiges Handeln eines Ersthelfers abwehren zu können.

Nachdem der Ersthelfer einen Kreislaufstillstand erkannt und den Notruf abgesetzt hat, ist die Durchführung der Herz –Lungen-Wiederbelebung unabdingbar. Neben den Basismaßnahmen (Herzdruckmassage/ Beatmung), die auch von Laien und ohne Ausrüstung durchgeführt werden können, ist eine erweiterte Erstversorgung durch einen Defibrillator sehr hilfreich. Vor eine solche Situation als Ersthelfer könnte jeder von uns einmal gestellt werden. In Deutschland sterben jährlich etwa 100.000 Menschen durch den plötzlichen Herztod. Bei sehr vielen Menschen, die ihr Leben dadurch verlieren, liegt ein sogenanntes Kammerflimmern vor. Die effektivste Maßnahme, um den Patienten bei diesem Krankheitsbild erfolgreich wiederzubeleben zu können, stellt die Defibrillation mittels eines AED (automatisierter externer Defibrillator) dar. Da ein solches Gerät im Notfall für die Bürgerinnen und Bürger von Niederwerth nicht zur Verfügung stand, wurde ein solches auf Bestreben des DRK Ortsverein Niederwerth e.V. im Januar 2015 an der Niederwerther Grundschule (Eingang an der Feuerwehr) installiert. Der Defibrillator kann von allen Personen im Bedarfsfalle entnommen werden. Bei der Entnahme durch den Ersthelfer ist dringend zu beachten, dass ein entsprechender Notruf unter der Telefonnummer 112 abgesetzt wird.

Durch die sprachgesteuerte Ansage, die das Gerät bei der Anwendung gibt, kann jeder Ersthelfer zum Lebensretter werden.

Aufgrund hoher Anschaffungskosten war der Ortsverein jedoch auf Sponsoren angewiesen. Die internistisch kardiologische Fachpraxis Dr. med. Mees-Kröll und Dr. med. Schöberl aus Vallendar konnte als Spender des Defibrillators gewonnen werden. Auch die Firma Heizungsbau Kreuter e.K. aus Vallendar, die Arztpraxis Dr. Witzenhausen aus Vallendar sowie die Sparkasse Koblenz leisteten einen beachtlichen Geldbetrag zur Realisierung des Projektes. Mit Hilfe ihrer Spenden konnte die beheizbare und mit einer Alarmanlage ausgestattete Wandhalterung angeschafft werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die genannten Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung einen wichtigen Beitrag zu der Bekämpfung des plötzlichen Herztodes auf Niederwerth geleistet haben. Ebenso möchten wir der Ortsgemeinde Niederwerth für die Möglichkeit der Installation am Schulgebäude danken. Damit die Angst vor der Benutzung dieses Gerätes bei der Bevölkerung genommen wird, ist seitens des Ortsvereines im Laufe des Jahres eine öffentliche Einführungsveranstaltung geplant. Weitere Informationen rund um Ihr DRK Niederwerth finden Sie unter www.drk-niederwerth.de.

Installation eines öffentlich zugänglichen Defibrillators in der Ortsgemeinde

Übergabe des Defibrillators mit den Spendern (v.l.): Andre Klöckner, Laura Klöckner, Silke Töbel, Dr. Schöberl, Ortsbürgermeister Josef Gans, Petra Kreuter, Timo Stahlhofen. Es fehlen Dr. Witzenhausen sowie ein Vertreter. Foto: privat

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