Allgemeine Berichte | 03.06.2019

Förderverein St. Georgskirche Niederwerth

Jahresversammlung ohne Interesse?

Nur zehn Mitglieder waren in der „Rheinschanz“ von Vinzenz Schemmer anwesend

Niederwerth. Anfang Mai fand unsere Jahreshauptversammlung in der „Rheinschanz“ von Vinzenz Schemmer statt. Leider konnte unser Vorsitzende Jürgen Dorschner nur insgesamt zehn Mitglieder begrüßen und verwies dann auf die satzungsgemäße öffentliche Einladung zur Jahreshauptversammlung.

Unser Protokollführer Thomas Willmes trug das Protokoll der vergangenen Jahreshauptversammlung vom 12. Juni 2018 vor. Danach berichtete unser Kassenwart Wilfried Münz, dass die zur jüngsten Jahreshauptversammlung erwähnten betrügerischen Abbuchungen auf dem Sparkassenkonto des Fördervereins von der Sparkasse ausgeglichen wurden. Zu Beginn des Berichtszeitraums ergab sich ein Kassenstand von 17.664,57 Euro, dieser veränderte sich bis zum 8. Mai 2019 auf 22.898,20 Euro. Die Einnahmen belaufen sich auf 5241,93 Euro, hierin enthalten sind die Mitgliedsbeiträge von 3725,95 Euro und Spenden von 1500 Euro. Die Ausgaben ergeben sich auf nur 8,30 Euro aus den Kontoführungsgebühren, da wir gerade für die notwendige neue Heizung ansparen. Die regelmäßige Ausgabe zur Orgelwartung von 600 Euro wurde im vergangenen Jahr nicht abgerufen, die Verwaltung reichte keine entsprechende Rechnung beim Förderverein ein. Die Mitgliederzahl hat sich im vergangenen Jahr um zwei Personen auf 82 verringert.

Jürgen Dorschner dankte dem Kassenwart Wilfried Münz für seinen ausführlichen Bericht. Die Kassenprüfer Albert Klöckner und Anton Zengler bescheinigten nach vorausgegangener eingehender Prüfung dem Kassenwart eine korrekte und transparente Kassenführung. Anton Zengler beantragte die Entlastung des Kassenwarts und des Vorstands, die in der Versammlung einstimmig erfolgte. Satzungsgemäß wurde dann die zweijährliche Wahl des Vorstands ausgeführt. Anton Zengler übernahm nach vorausgegangener Wahl die Versammlungsleitung. Er bedankte sich beim gesamten Vorstand für die geleistete Arbeit und führte die Wahl des neuen Vorsitzenden aus. Als Vorsitzender des Fördervereins wurde Jürgen Dorschner von der Versammlung vorgeschlagen und einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt. Jürgen Dorschner dankte der Versammlung für das entgegengebrachte Vertrauen und nahm die Wahl an. Er dankte dem Versammlungsleiter und übernahm die Leitung zur Wahl des weiteren Vorstands. Auch die weitere Wahl der Vorstandsmitglieder fand einstimmig bei eigener Enthaltung statt, der sich wie folgt zusammensetzt: Zweite Vorsitzende Tanja Klöckner, Kassenwart Wilfried Münz, Protokollführer Thomas Willmes, Beisitzer Karl-Heinz Kurscheidt, Kassenprüfer Albert Klöckner und Anton Zengler. Nun berichtete Wilfried Münz über die nächste Fördermaßnahme. Es handelt sich um die Umstellung der Beleuchtung auf LED-Leuchtmittel. Angebote sind eingeholt, der Auftrag ist vergeben. Der Austausch der Leuchtmittel kann in den nächsten Wochen erfolgen. Für die Erneuerung der Heizung hat der Verwaltungsrat Angebote eingeholt und sich für die Firma Kreuter entschieden. Der Förderverein hat hierzu schon angespart und wird mit der Verwaltung eine Kostenbeteiligung besprechen. Jürgen Dorschner berichtete, dass die Vereins- und Vorstandstätigkeit im vergangenen Jahr geprägt war von vielen geplanten Aktionen, die leider nicht ausgeführt werden konnten, da unser Verein sehr klein ist und die insgesamt eher älteren Mitglieder diese Aktionen aus den verschiedensten Gründen nicht unterstützen konnten. Für das nächste Geschäftsjahr sollen wieder die monatlichen Fotoberichte veröffentlicht werden, zudem soll eine Weinprobe in der Krypta stattfinden. Eine Wiederholung der Erntedankveranstaltung wird es wahrscheinlich nicht geben, da ein Teil der Führungen in der Kirche nicht mehr ausgeführt werden kann.

Unter Sonstiges kam aus der Versammlung die Anregung, da die Jahreshauptversammlung immer nur von wenigen Vereinsmitgliedern besucht wird, dass es im nächsten Jahr persönliche Einladungen geben soll. Auch wird in den kirchlichen Mitteilungen des Pfarramts, die in der Kirche ausliegen, vor der nächsten Jahreshauptversammlung über den Termin informiert. Außerdem soll die Jahreshauptversammlung, wenn möglich früher, das heißt im Februar oder März, ausgeführt werden.

Es wurde auch festgelegt, dass sich das Geschäftsjahr für die Kassenverwaltung in Zukunft auf das jeweilige Kalenderjahr bezieht. Zuletzt kam der Vorschlag, den Zugang zum Aushang der Fahne am oberen kleinen Kirchenfenster wiederherzustellen. Hierzu wird Kontakt mit der Verwaltung aufgenommen und eine mögliche Kostenbeteiligung besprochen. Jürgen Dorschner schloss die leider sehr kleine Versammlung um 20.10 Uhr. Unsere Frage an alle Bürgerinnen und Bürger der Insel Niederwerth heißt nun: Ist Ihnen/Euch unser Kleinod, die St. Georgskirche, so einerlei oder was können wir als Förderverein tun, damit das Interesse, auch an unseren Jahreshauptversammlungen teilzunehmen, größer wird? Wir sind für Ihre/Eure Vorschläge sehr dankbar, denn ohne die Mitunterstützung vieler ist der Fortbestand unserer St. Georgskirche noch für viele Jahre mehr als gefährdet.

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