Mögliche Schließung der Grundschule Niederwerth
Josef Dötsch, MdL: „Grundschule Niederwerth muss erhalten bleiben
Niederwerth. Die Landesregierung hat am 31. Januar angekündigt, die Grundschule Niederwerth auf ihre Schließung hin zu überprüfen. Dazu erklärt der örtliche Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion, Josef Dötsch: „Grundschulen gehören zum Herz eines Dorfes. Sie sind wichtig für junge Familien, aber sie sind auch wichtig für die gesamte Dorfgemeinschaft. Denn sie sind ein Stück Zukunft für unsere Region. Kleine Grundschulen leisten eine wichtige und gute pädagogische Arbeit in einem sehr vertrauten und behüteten Umfeld. Das wiegt viele Vorteile großer Grundschulen auf. Daher ist es wichtig, nach Wegen zu suchen, auch kleine Grundschulen wie zum Beispiel in Niederwerth zu erhalten und ihnen eine Perspektive zu geben, statt sie zu schließen. Deshalb unterstütze ich gemeinsam mit dem CDU Gemeindeverbandsvorsitzenden Jörg Hilden und dem CDU Fraktionsvorsitzenden Karl-Josef Mettler, den Bürgermeister und den Rat in ihren Bemühungen, diese Grundschule zu erhalten.“
Die Grundschule Niederwerth befindet sich in einem guten Zustand und ist Teil eines multifunktionalen Gemeindezentrums mit Schule, Kindergarten, Feuerwehr und Seniorentreff. Karl-Josef Mettler: „Hier findet man die besten Voraussetzungen für die Schüler mit sicheren Schulwegen. Sollen die Kinder denn zukünftig über Brücke und B42 einen wesentlich weiteren und gefährlicheren Weg in die Grundschule in Vallendar gehen?“ Josef Dötsch kritisiert das Bildungsministerium in Mainz auch für das Verfahren. „Statt vertrauliche Gespräche zu suchen, wurde die Liste zuerst einmal presseöffentlich gemacht. Auf dieser Liste sind auch die Schulen markiert, wo nach Meinung der Landesregierung zukünftig die Bildung von drei Klassen erwartet wird. Diese Schulen werden nicht weiter überprüft. Dass die Grundschule Niederwerth nicht markiert wurde, zeigt, wie wenig sich die Landesregierung mit den Fakten vor Ort auseinandersetzt. Zudem eröffnet die Landesregierung keine Handlungsoptionen, sondern lässt die Kommunen alleine. Sie will den Schwarzen Peter den Verantwortlichen vor Ort zuschieben. Doch es wäre an der Landesregierung gewesen, ein landesweites Zukunftskonzept für kleine Grundschulen zu präsentieren, um der kommunalen Ebene auch neue Wege zu eröffnen.“
Pressemitteilung
Josef Dötsch, MdL
