Theologische Gespräche spezial im Haus Wasserburg
Kann denn Liebe Sünde sein?
Vallendar. Am Sonntag, 25. Oktober, 13 Uhr, findet im Haus Wasserburg eine Betrachtung zum Abschluss der Bischofssynode in Rom zum Thema Ehe und Familie auf dem Programm. An diesem Tag endet in Rom die Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode. Schon seit mehr als einem Jahr gibt es intensive Überlegungen zur (Neu-)formatierung des kirchlichen Ehe- und Familienverständnisses.
Neu an der ganzen Auseinandersetzung war zunächst die Bereitschaft des Papstes, die Gläubigen mit einzubeziehen und eine Erhebung über das tatsächliche Verständnis vorzunehmen. Hier zeigten sich gravierende Veränderungen, die sich zum Teil auch in der Außerordentlichen Versammlung im vergangenen Jahr niedergeschlagen haben. Zugleich aber zeigte sich eine deutliche und starke Gegenbewegung zu einer Veränderung der kirchlichen Lehre. Wie auch immer die Diskussionen verlaufen, eines dürfte seit dem vergangenen Jahr klar geworden sein: Die Verurteilung von auf Liebe gegründeten Lebensformen gerät immer mehr in eine Verteidigungsposition.
Insofern sind spannende Auseinandersetzungen in Rom zu erwarten, die wir gern befragen möchten: Welche Positionen haben sich durchsetzen können? Welche Fragen bleiben offen? Welche Perspektiven ergeben sich für die kirchliche Praxis? Wohin steuert die Kirche? Mit solchen Fragen versuchen wir eine vorläufige Bewertung der Synode.
Vorläufig, weil das Schlussdokument an diesem Tag verabschiedet wird. Dennoch aber werden die großen Linien, auch die großen Trennungslinien bis dahin schon deutlich geworden sein.
Wir laden ein zu einem Gespräch im Anschluss an den Gottesdienst um 11.30 Uhr in den Saal der Pallottikirche.
Weitere Informationen gibt es unter www.Haus-Wasserburg.de.
