FDP-Verbandsgemeindeverband Vallendar
Kein überstürztes Handeln in der Kindergarten-Frage!
Vallendar.Beim letzten Liberalen Dämmerschoppens befasste sich die Vallendarer FDP u.a. mit der Situation der Kindertagesstätten in Vallendar nach den überraschenden Festsstellungen und Absichten, die Pfarrer Kiefer in Verbindung mit dem Bistum Trier bezüglich des Marienburg-Kindergartens im Stadtrat und weiterhin auch öffentlich getroffen hatte. Um sich ein möglichst umfassendes Bild zu verschaffen, führten die Liberalen, darunter auch alle Ratsmitglieder, zunächst ein Gespräch mit einem Vertreter des Elternbeirats der betroffenen Einrichtung. Die Darlegung dieser wichtigen Institution bildet von daher eine wesentliche Grundlage der zukünftigen Haltung der FDP. Nach ausführlicher Diskussion fasste der Vorsitzende Günter Seehaus die notwendigen ersten Schritte so zusammen:
1. Die gesamte Situation ist so schwierig und von vielerlei Aspekten belastet, dass es für alle Beteiligten auf grosse Sorgfalt ankommt. Jeder Zeitdruck schadet, dies vor allem den zu betreuenden Kindern jetzt und in Zukunft. 2. Vor jeder Planung, ja sogar vor jeder Absichtserklärung, sollten eine Reihe von Fragen geklärt werden. Dazu gehört vorrangig die Frage nach dem tatsächlichen Zustand der baulichen Substanz des jetzigen Gebäudes, nach der Möglichkeit einer vertretbaren Renovierung für eine zumindest mittelfristige Nutzung und ggf. einer Erweiterung der Betreuungsräume unter Einbeziehung der oberen Wohnräume.
3. Die Klärung der Fragen, ob die WHU tatsächlich einen dringenden Bedarf an dem jetzigen Kindergarten-Gelände hat, welche Absichten die Schönstatt-Bewegung mit der Wildburg verfolgt und ob eine von Pfarrer Kiefer ins Gespräch gebrachte Verlegung des Seniorenheimes St. Josef seitens des dortigen Trägers in einem überschaubaren Zeitraum realistisch erscheint. 4. Bezüglich des Vorschlages von Pfarrer Kiefer, einen Neubau evtl. auch auf dem Minigolf - Gelände am Meerbach zu prüfen, müsste seitens der Verwaltung der Verbandsgemeine Stellung bezogen werden, ob dies überhaupt realisierbar ist, und welcher Zeitbedarf ggf. für eine Umwandlung vom Naherholungsgebiet zum Baugebiet zugrunde zu legen wäre. 5. Vor jedem endgültigen Schritt - gerade auch wegen der zu beantragenden Fördergelder - muss eine Bedarfsplanung der Kinderbetreuung der nächsten Jahrzehnte in Vallendar erstellt werden. Hierbei spielt dann letztlich auch der Aspekt mit herein, ob nicht längerfristig eine zusammengefasste städtische Einrichtung der richtige und gangbare Weg wäre.“Pressemitteilung
FDP-Verbandsgemeindeverband Vallendar
