CDU - Ortsverband Urbar
Kommt jetzt Bewegung ins Sportlerheim des Aulenbergstadion von Urbar?
Urbar. Seit mehr als einem Jahr können die Fußballmannschaften im Aulenbergstadion nur einen Umkleideraum und dessen sanitären Einrichtungen benutzen. Grund hierfür ist, dass der zweite Umkleideraum samt sanitären Räumlichkeiten wegen Feuchtigkeit gesperrt ist. Dieser Zustand ist bereits seit mehr als einem Jahr bekannt. Nur zögerlich wurde das Problem bislang angegangen.
Wenn man die Räumlichkeit betritt, fallen sofort die salpeterhaltigen Ausblühungen an den Wänden auf. Messungen der Wände (mit einem Feuchtigkeitsmesser) zeigen die erhöhten Werte an und in einer Probebohrungsöffnung steht das Wasser.
Inzwischen wurden sämtliche Leitungen und Rohre ohne Erfolg geprüft und auf ihre Dichtigkeit kontrolliert (mit Luft abgedrückt). Selbst die Zuleitungen der Energieversorgung wurden geprüft sowie die Regenwasserauffangtanks geleert. Nichts führte zu einem Ergebnis. Als vorerst letzte Maßnahme wurde ein geologisches Gutachten eingeholt. Hierzu wurden weitere Probebohrungen durchgeführt. Erkenntnisse wurde hierdurch allerdings keine gewonnen. Aufgrund dieser Umstände und der bisher verstrichen Zeit, welche bislang nur Einschränkungen für die Sportler/innen mit sich brachte, entschied die CDU-Fraktion, die anderen Fraktionen zu einer Ortsbesichtigung einzuladen. Zusammen mit Teilen anderer Fraktionen des Gemeinderates traf man sich daraufhin im Umkleidebereich des Aulenbergstadion, um sich dort von dem CDU-Fraktionsmitglied Stefan Krämer in die Gegebenheiten einweisen zu lassen.
Nachdem sich die anwesenden Mitglieder vor Ort ein Bild machen konnten, wurde beschlossen, dass folgender Antrag formuliert werden sollte:
Die Ortsgemeinde Urbar lässt die Fliesen sowie den Estrich in dem bislang gesperrten Umkleideraum aufstemmen und nach der Ursache beziehungsweise Feuchtigkeitsquelle suchen. Sollte sich herausstellen, dass eine Leitung die Ursache ist, dann sollte dies umgehend an die Versicherung gemeldet werden. Sollte der Fehler nicht gefunden werden, dann müsse der Raum, nachdem eine Schadstoffuntersuchung (Schimmel) durchgeführt worden ist, wieder hergerichtet werden (neuer Estrich, Fliesen und neu verputzt), dass er anschließend der Benutzung freigegeben werden kann.
Vorgenannter Beschluss wurde durch den CDU-Fraktionsvorsitzenden Andreas Bock bei der Ausschusssitzung vorgestellt und von der Ortsbürgermeisterin Karin Küsel-Ferber aufgenommen. Durch den Gemeindearbeiter Peter Hahn wird nun der Estrich in dem bisher gesperrten Umkleideraum aufgestemmt und nach Ursache geforscht.
Es wäre sehr erfreulich, wenn nach mehr als einem Jahr der Raum seiner eigentlichen Verwendung wieder zugeführt werden könnte.
Pressemitteilung
CDU - Ortsverband Urbar
