Förderverein der Weitersburger Marien-Kirche lädt ein
Kreuzweg in Bild, Wort und Musik
Passionsmusik in der Pfarrkirche „St. Marien“ am 18. März
Vallendar. Am Sonntag, 18. März lädt der Förderverein der Weitersburger Marien-Kirche zu einer musikalischen Interpretation des dortigen Kreuzweges ein, der den Innenraum der Kirche schmückt und zur Andacht einlädt, wenngleich die Tradition sogenannter „Kreuzwegandachten“ im liturgischen Alltag heute eine Randbedeutung hat.
Bei Pilgerreisen ins Heilige Land gehört das Nachgehen des Leidenswegs Jesu über die „Via dolorosa“ zum festen Programm, populär auch der jedes Jahr aus dem Kolosseum in Rom übertragene Kreuzweg mit dem Papst.
Insgesamt 14 Stationen
Die insgesamt 14 Stationen des Weitersburger Kreuzweges (1921) sind ein Geschenk der Firma Engel aus Vallendar (Tonbaubetrieb).
Auf leicht modelliertem Hintergrund ragen die Figuren der jeweiligen Szenen plastisch in den Raum.
Die international prämierte Weitersburger Fotografin Hannelore Schneider hat mit ihrem Mann Richard diese 14 Stationen im Bild festgehalten und dabei Detailaufnahmen erstellt, die bislang Unbeachtetes in eindrucksvoller Weise präsentieren und zum Nachdenken anregen.
Zu dieser Bilderserie, die auf eine große Leinwand projiziert wird, spielt der Weitersburger Kantor i.R. Gisbert Wüst die Komposition „Via crucis“ des belgischen Komponisten Jean-Marie Plum (1899-1944), eine Musik mit impressionistischen Anklängen, die teilweise bekannte gregorianische Melodien aufgreift, um die einzelnen Stationen musikalisch auszumalen. Plum hat diesen Kreuzweg den Gefallenen des Ersten Weltkrieges gewidmet.
Gesamtkunstwerk im Dienste der Verkündigung
Einführende und begleitende Texte stellt Pfarrer Joachim Fey vor, sodass sich die Kombination Bild – Wort – Musik zu einem Gesamtkunstwerk fügt, das ganz im Dienste der Verkündigung steht.
Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Weitersburger Kirche „St. Marien“.
Im Anschluss an die Kreuzwegbetrachtungen findet eine Begegnung bei nichtalkoholischen Getränken und Brot im Pfarrheim statt.
Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um eine Spende für die vielfältigen Aufgaben des Fördervereins gebeten.
