Allgemeine Berichte | 26.03.2018

Förderverein „St. Marien“ Weitersburg

Kreuzweg in Bild, Wort und Musik war für alle ein echtes Erlebnis

Die Mitwirkenden bei der Darstellung des Kreuzwegs (von links): Richard und Hannelore Schneider, Gisbert Wüst, Jörg Schiffer und Roland Dinspel.privat

Weitersburg. Auf Einladung des Fördervereins der Weitersburger Marien-Kirche fand eine Darstellung des Kreuzwegs statt, der den Innenraum der Kirche schmückt und zur Andacht einlädt. Der Vorsitzende Gisbert Wüst konnte viele Weitersburger, aber auch auswärtige Gäste begrüßen, die der Einladung gefolgt waren, um diese interessanten Betrachtungen mitzuerleben.

Die insgesamt 14 Stationen des Weitersburger Kreuzwegs (1921) sind ein Geschenk der Firma Engel aus Vallendar (Tonbaubetrieb). Auf leicht modelliertem Hintergrund ragen die Figuren der jeweiligen Szenen plastisch in den Raum. Unter den Anwesenden war stellvertretend eine direkte Verwandte der damaligen Künstler, Karin Heuser geborene Engel aus Weitersburg. Die international prämierte Weitersburger Fotografin Hannelore Schneider hat mit ihrem Mann Richard diese 14 Stationen mit hervorragenden Aufnahmen im Bild festgehalten und dabei Detailaufnahmen erstellt, die bislang Unbeachtetes in eindrucksvoller Weise präsentierten und zum Nachdenken anregten.

Zu dieser Bilderserie, die von Jörg Schiffer und Ulrike Wüst auf eine große Leinwand projiziert wurde, spielte der Vorsitzende und Kantor i. R. die Komposition „Via crucis“ des belgischen Komponisten Jean-Marie Plum (1899-1944), eine Musik mit impressionistischen Anklängen, die teilweise bekannte gregorianische Melodien aufgreift, um die einzelnen Stationen musikalisch auszumalen. Unterstützt wurde Wüst hierbei vom Organisten Roland Dinspel.

Einführende und begleitende Texte zu den einzelnen Stationen stellte Pfarrer Joachim Fey vor, sodass sich die Kombination Bild, Wort und Musik zu einem Gesamtkunstwerk fügte, das ganz im Dienste der Verkündigung stand.

Während der Darbietungen erfüllte eine beeindruckende, feierliche, besondere Atmosphäre die Kirche. Um diese Stimmung auch zum Ende der Veranstaltung zu erhalten, wurde hier auf den - sicherlich verdienten - Applaus für die Mitwirkenden verzichtet.

Dies wurde dann anschließend beim Zusammensein im Pfarrheim bei Brot und nichtalkoholischen Getränken gern nachgeholt. Wüst dankte hier allen Mitwirkenden im Einzelnen mit herzlichen Worten und kleinen Präsenten.

Zum Abschluss dankte Rolf Rockenbach im Namen des Vorstands dem Initiator und Ideengeber Wüst für diese besondere Veranstaltung, die allen Teilnehmern gerade am Passionssonntag als ein beeindruckendes Erlebnis in Erinnerung bleiben wird. Viele Besucher haben den Förderverein mit ihren Spenden unterstützt.

Die Darstellung der zwölften Station („Jesus stirbt am Kreuze“) ist besonders beeindruckend.Hannelore und Richard Schneider

Die Darstellung der zwölften Station („Jesus stirbt am Kreuze“) ist besonders beeindruckend.Foto: Hannelore und Richard Schneider Foto: R&H SCHNEIDER DF1WS&DL5PS

Die Mitwirkenden bei der Darstellung des Kreuzwegs (von links): Richard und Hannelore Schneider, Gisbert Wüst, Jörg Schiffer und Roland Dinspel.Foto: privat

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