Schönstätter Marienschule Vallendar war mit dabei
„Limes-Trophy“ ist eröffnet
Vallendar. Im Rahmen der Historienspiele eröffnete der Schirmherr der Veranstaltung, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher, die „Limes-Trophy“. Als Überraschung gab es für die Teilnehmer-Gruppen und die Ehren-Gäste ein Stück „Limes-Torte“. Für den Landkreis Neuwied war die Römerwallschule Rheinbrohl dabei, für den Landkreis Mayen-Koblenz war es die Schönstätter Marienschule Vallendar, für den Westerwaldkreis das Gymnasium im Kannenbäckerland aus Höhr-Grenzhausen und für den Rhein-Lahn-Kreis das Goethe-Gymnasium Bad Ems.
Bei der Eröffnung der Trophy gab es ein erstes Kennenlernen der insgesamt 16 Schülerinnen und Schülern der genannten Schulen. Der Erfinder und Organisator der Trophy, Volker Lemke, Archäologiepädagoge der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz Direktion Landesarchäologie, hatte alle Aktionen bestens vorbereitet. Beim ersten Wettkampf ging es darum, welches Team den höchsten Limesturm aus Holzklötzen bauen konnte. Eine spannende und keineswegs leichte Aufgabe, da plötzlich aufkommende Windstöße auf dem oberen Schlosshof der Festung die emporwachsenden Limestürme immer wieder ins Wanken brachten. Den höchsten Turm baute das Team des Gymnasiums im Kannenbäckerland aus Höhr-Grenzhausen und sammelte damit die erste Punkt-Höchstzahl.
Die nächste Aufgabe der Gruppen im Wettkampf wird darin bestehen, eine eigene Standarte zum Einzug in das Römerkastell Pohl zu bauen. Die mit Fahrrädern zurück zu legende Strecke entlang des Welterbe Limes wird die Schüler vom Kastell Holzhausen auf der Heide im Taunus bis nach Rheinbrohl von Wettkampf zu Wettkampf führen.
Die Teams der „Limes-Trophy“.
