Evangelische Kirchengemeinde Vallendar
Londonfahrt der Mädchengruppe
Vallendar. „Lasst uns doch mal zusammen nach London fahren.“ So sah der Plan noch vor knapp einem Jahr aus. Die ehemalige Mädchengruppe der Evangelischen Kirchengemeinde in Vallendar - inzwischen alles erwachsene junge Frauen - wollte noch einmal eine gemeinsame Freizeit auf die Beine stellen. Das Ziel war schon gefunden, ein Termin auch und auch die Genehmigung war kein großes Hindernis.
Es ging los in die Planungsphase. Wer möchte was sehen, wie kommen wir hin und wo sollen wir schlafen? Schnell wurde klar, alleine kann die Gruppe das nicht leisten. Also wurden neben der eigentlichen Reise auch noch Spendenaktionen geplant und durchgeführt. Mit Kuchen und Keksen nach dem Gottesdienst hat sich die Mädchengruppe, dank der hungrigen Gottesdienstbesucher, noch ein kleines Taschengeld verdient.
Die Zeit verging wie im Flug, und wir trafen uns bei einem gemeinsamen Abendessen um die letzten Details zu besprechen.
Am 24. März war es dann endlich so weit. Der Bus fuhr vom Flughafen Köln/Bonn ab. Voller Vorfreude stiegen fünf junge Frauen in den Bus ein und um 13 Uhr in London wieder aus. Nachdem sie 13 Stunden gesessen hatten, haben sie sich dazu entschlossen London zu Fuß und samt Gepäck zu erkunden. Nachdem man sich ein paarmal verlaufen und die (gefühlten 50kg schweren) Koffer etliche Treppen auf- und abgetragen hatte, kamen die jungen Damen abends endlich in der Wohnung an. Als Belohnung gab es aus dem elften Stock eine wahnsinnige Aussicht auf die Themse und über London. Nach einem schnell gekochten Abendessen lagen sie mit ganz viel Nervennahrung auf der Couch und haben sich erst einmal von der Anreise erholt.
Sonntags morgens ging es dann endlich richtig los. Wie man sich verfährt wusste man ja nun schon, also konnte die Gruppe diesmal direkt die richtige U-Bahn nehmen. Es ging in die National Gallery und dort wurden die Gemälde der größten Künstler mal genauer angesehen. Danach galt es das schöne Wetter zu genießen und die roten Bussen fuhren die Mädels quer durch die Stadt bis zu Kensington Gardens. Neben dem Kensington Palace, gelang es dann endlich, auch noch das wunderschöne Wetter zu genießen. Den Rückweg wurde zu Fuß bestritten, um die Stadt noch ein bisschen genauer anzusehen.
Touristen-Programm
Am Montag startete dann das absolute Touristen-Programm bei strahlendem Sonnenschein. Auf der To-Do-Liste standen: Shakespeare’s Globe, die London Bridge, der Tower und natürlich die Kronjuwelen. Danach fuhr man mit dem Schiff Richtung Westminster Abbey, Big Ben und dem House of Parliament. Das London Eye war besonders gut vom Schiff aus zu sehen. Die Sonne wurde mittlerweile abgelöst von den Wolken und - durchgefroren bis auf die Knochen - fiel die Entscheidung nicht schwer, die zwanzigste Packung Digestives (die leckersten Kekse der Welt) zu kaufen und sich bei einer Tasse heißem Kakao in der Wohnung aufzuwärmen. Auf dem Abendprogramm stand die Einstimmung auf den Musicalbesuch am nächsten Tag. So wurden die Lieder von dem Musical „Wicked“ gehört und zum Leid unserer Nachbarn auch lauthals mitgesungen.
Dienstags wurden verschiedene Museen besichtigt
Der Dienstag war für die letzten Museen, wie zum Beispiel das M&M’s-Museum oder den „Harry Potter“-Shop am Gleis 9 ¾ des Bahnhofs King’s Cross reserviert. Natürlich wurde noch das letzte Taschengeld auf den Kopf gehauen und Souvenirs für die Familien und natürlich auch für sich selbst besorgt. Abends ging es dann ins Musical und damit der letzter Tag auch schon zu Ende.
Nach einer etwas stressigeren Abreise kam die Mädelsgruppe grade noch rechtzeitig an der Victoria Coach Station an und hat sich völlig erschöpf, durchnässt aber glücklich in den Bus Richtung Heimat gesetzt.
Gegen 21 Uhr haben die Väter schon ganz aufgeregt in Köln/Bonn gewartet und alle sind die letzten Kilometer der Heimreise angetreten.
An dieser Stelle möchte sich die Mädchengruppe noch einmal ganz herzlich für die wahnsinnige Unterstützung bedanken. Ohne die vielen Spenden der Gemeinde und das große Vertrauen von Jugendleiter Immo Meyer, wäre diese Reise nicht möglich gewesen. Sie war ein großes Highlight aus 9 Jahren Mädchengruppe und sie wird so schnell auch nicht vergessen.
