Allgemeine Berichte | 03.06.2014

Schönstätter Marienschule veranstaltete Infotag zu Beruf und Studium

Lust auf die Zukunft wecken

Höhepunkt eines interessanten Tages war die Podiumsdiskussion mit drei jungen Menschen, die schon heute in ihren Unternehmen Führungspositionen belegen: (v.l.n.r.) Annette Niklas-Wirth von der Schönstätter Marienschule (SMS), Fabian Freisberg, Robin Müller, Schulleiterin Sr. Anneclaire Gerharz, Corinna Weiß (SMS) und Katharina Herrmann. privat

Vallendar. Es ist erst wenige Wochen her, dass junge Menschen in der Region ihr Abitur absolvierten. Nicht jeder von ihnen wusste zu diesem Zeitpunkt schon, wie es nach der Schule weitergeht. Ausbildung oder Studium, Auslandsaufenthalt oder Freiwilliges Jahr? Die Möglichkeiten sind vielfältig. Grund genug für die Schönstätter Marienschule in Vallendar, staatlich anerkannte Privatschule für Mädchen mit dem Angebot für Realschule und Gymnasium, ihren Schülerinnen ab der 9. Klasse einen Informationstag zu Ausbildung und Studium anzubieten. Ganz nach dem Motto: Wir wecken Lust auf die Zukunft und zeigen, was alles nach dem Abitur möglich ist.

Annette Niklas-Wirth und Corinna Weiß, verantwortliche Lehrerinnen für „Schule trifft UFA - Universität, Fachhochschule, Ausbildung“, freuten sich sichtlich, als sie die Planungen von Monaten umgesetzt sahen. In der Schule tummelte sich der WHU-Mitarbeiter neben dem Studenten von der Sporthochschule Köln, die Physiotherapeutin wechselte sich mit dem Berufssoldaten ab, die Hebamme übergab den Staffelstab an angehende Mediziner, Vertreter von Lidl präsentierten ein Duales Studium ebenso wie Beamte der öffentlichen Verwaltung. Und der Psychologe musste gleich zweimal in einen Workshop, so begehrt war sein Vortrag bei den Schülerinnen.Rund 40 Referenten stellten ihre Studiengänge und beruflichen Tätigkeiten vor.

Im Zweijahresrhythmus findet die Veranstaltung „Schule trifft UFA- Universität, Fachhochschule, Ausbildung“ an der Schönstätter Marienschule statt, bei der die Klassen 9 bis 12 sich über geeignete Studien- oder Ausbildungsplätze, Studiengänge und die Auswahl von Hochschulorten, aber auch über die Notwendigkeit zusätzlicher Qualifikationen und Ausbildungsmöglichkeiten und -chancen informieren können. Den ganzen Tag über hatten die Schülerinnen die Möglichkeiten, in Workshops mehr über die Ausbildungen oder Studiengänge, für die sie sich interessieren, zu erfahren. Urteil der jungen Frauen: „Es ist toll, mal jemandem auf den Zahn fühlen zu können, der mitten im Studium steckt, und das Fach belegt hat, das man sich für sich selbst vorstellen kann.“

Höhepunkt des Infotages war in diesem Jahr das Podiumsgespräch „Drei Menschen in Führungspositionen - Chancen und Herausforderungen“. Katharina Herrmann von Ing-DiBA als Mitglied des Vorstands, Robin Müller als Vertreter gleich dreier Firmen und Fabian Freisberg, Gründer und Alleininhaber eines IT-Consulting Unternehmens in Koblenz und stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Unternehmer, berichteten von ihrem Werdegang und gaben den Schülerinnen wertvolle Hinweise für ihren künftigen beruflichen Weg. Neben Tipps, wie die Mädchen herausfinden können, was sie beruflich interessiert, was in Vorstellungsgesprächen wichtig ist und auf welche Eigenschaften Unternehmer Wert legen, hatten die drei Erfolgsmenschen vor allem eine Botschaft: „Findet heraus, was euch interessiert und Spaß macht, dann seid ihr sensationell gut!“ Außerdem warben sie zur Freude der Schülerinnen für Frauen in Führungspositionen.

Fazit nach einem außergewöhnlichen Schultag: „Unsere Schülerinnen haben eine Idee davon bekommen, was alles nach dem Abitur für sie möglich ist. Ein Ziel zu haben bedeutet, mit noch mehr Energie, Begeisterung, Durchhaltevermögen und Durchsetzungsfähigkeit den Schulalltag zu bewältigen“, ist sich Schulleiterin Schwester Anneclaire Gerharz sicher. „Aber auch dass Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und die Fähigkeit mit Menschen umzugehen, im Beruf von immer größerer Bedeutung sind, wurde allen deutlich.“

Etwas wagen scheint nicht nur in der Gründerszene der Unternehmer ein Stichwort zu sein. Mit der Bereitschaft zum Risiko und strukturiertem Denken und Arbeiten sollen junge Menschen Gelegenheiten nutzen und ausprobieren, egal, ob jemand später selbstständig oder angestellt ist. An der Schönstätter Marienschule heißt es: „Findet heraus, wofür ihr brennt!“

Höhepunkt eines interessanten Tages war die Podiumsdiskussion mit drei jungen Menschen, die schon heute in ihren Unternehmen Führungspositionen belegen: (v.l.n.r.) Annette Niklas-Wirth von der Schönstätter Marienschule (SMS), Fabian Freisberg, Robin Müller, Schulleiterin Sr. Anneclaire Gerharz, Corinna Weiß (SMS) und Katharina Herrmann. Foto: privat

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