Club für Bildung und Freizeit e.V.
„Mediterranes Flair zum Anfassen“
Vallendar. Von Montag, 12. August, bis Donnerstag, 15. August besuchen wir den Harz - vier Tage - vier Städte: Goslar, Quedlinburg, Wernigerode, Halberstadt. Stadtführungen und Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn zum Brocken. Informationsmaterial und Anmeldung in der Info-Stelle.
Wanderung Schmittenhöhe
Termin: 1. Juni, Treffpunkt: 8.45 Uhr am Bahnhof in Vallendar. Wanderführerin Barbara Arnold. Wir fahren um 9 Uhr über Koblenz-Ehrenbreitstein nach Arenberg. Von dort geht es durch den Arenberger Wald in Richtung Golfplatz Denzerheide, auf der alten Panzerstraße bis zum Naturschutzgebiet Schmittenhöhe. Mit Glück sieht man die Tiere aus unmittelbarer Nähe. Im Naturschutzgebiet herrscht absolutes Hundeverbot. Zurück geht es zunächst auf gleichem Weg, bevor wir wieder in den Wald eintauchen und auf anderem Weg Arenberg erreichen. Einkehr ist in der Pizzeria „Roter Hahn“. Die Wanderung ist circa 13 km lang, keine wesentlichen Steigungen. Wanderschuhe sind erforderlich. Rückkehr in Vallendar circa 16 bis 17 Uhr.
Besuch Pfarrer-Kraus-Anlagen
Am Montag, den 3. Juni, besuchen wir die Pfarrer-Kraus-Anlagen in Koblenz-Arenberg. Eine Führung in der Muschelkirche und den von Gartenbaumeister Peter Josef Lenne im Auftrag der Kaiserin Augusta geschaffenen Garten mit zahlreichen Kapellen, Grotten und Bildstöcken erwartet uns, einschließlich Kaffee und Kuchen. Wir treffen uns entweder um 14.05 Uhr an der Kevag-Haltestelle Vallendar Mitte oder direkt vor Ort an der Kirche um 14.30 Uhr.
Club-Reise nach Sardinien
1. Tag: Den ersten Eindruck von den landschaftlichen Schönheiten der Insel erlebten wir bereits auf der Transfer-Fahrt vom Flughafen Olbia zum Hotel: vorbei an bizarren Granit-Felsformationen inmitten einer beeindruckenden Macchia, die sich um diese Jahreszeit in frischem Grün präsentiert; dazu der sich in ständigem Wechsel bietende Blick zum Meer. In dem kleinen Ort „Baja Sardinia“ angekommen, blieb genügend Zeit, die Zimmer zu beziehen und sich für den Abend frisch zu machen. Ingrid, die deutschsprachige Reiseleiterin stellte sich vor, die uns während des gesamten Aufenthaltes auf Sardinien betreute und uns zunächst auf Frühstücks- und Abfahrtszeit am Mittwochmorgen „einschwor“.
2. Tag: Erstes Ziel der Tagesfahrt war Palau, von dessen Hafen aus uns eine Fähre samt Bus zur Insel La Maddalena bzw. deren gleichnamiges Städtchen übersetzte. Von hier aus folgte eine Rundfahrt auf der Panoramastraße, die an der gesamten Küste entlang und schließlich zurück zum Ausgangspunkt führt. Neben malerischen Buchten mit ihren Sandstränden begeisterte die teilweise steil zum Meer hin abfallende, aus Granitfelsen bestehende Küste. Unsere Reiseleiterin nutzte die Zeit, um auf zwei mit der Geschichte der Insel verbundene Persönlichkeiten aufmerksam zu machen: Giuseppe Garibaldi und Admiral Nelson. Während Garibaldi, der auf der Nachbarinsel Caprera seinen Lebensabend verbrachte, als Vorkämpfer der italienischen Einigungsbewegung verehrt wird, wurde Nelson, der La Maddalena zur Kontrolle der in Toulon stationierten französischen Flotte militärisch besetzen wollte, nach einjährigem Aufenthalt vom britischen Königshaus abberufen. Er hinterließ zwei silberne Kerzenständer, die im kleinen Museum des Ortes zu besichtigen sind. Die Rückfahrt zum Hotel gestaltete sich durch den Kurzaufenthalt an der berühmten Costa Smeralda zu einem weiteren Höhepunkt der Reise. Ein privates Konsortium rund um Karim Aga Khan kaufte 1962 den 55 km langen Küstenstreifen „Monti di Mola“ („Mühlstein-Berge“) und gab ihm aufgrund der dort vorherrschenden smaragdähnlichen Farbe des Wassers den neuen Namen „Costa Smeralda“. Zur Besichtigung des als Mittelpunkt geltenden Ortes „Porto Cervo“ begaben wir uns auf die Fahrt mit einem Touristenbähnchen.
3. Tag: Heute hieß es, die Gallura zu entdecken. Kaum hatten alle Reisenden ihren Platz im Bus eingenommen, war die schon vertraut gewordene Aufforderung Ingrids zu vernehmen: „aju!“ (los geht’s). Ihrem Vorschlag folgend besuchten wir die nördlich von Tempio gelegene Nuraghe Majori (ca. 1600 v. Christus), eine der etwa 7.000 über Sardinien verteilten Nuraghen (Festungstürmen). Das im Herzen der Gallura, umgeben von Korkeichenwäldern liegende Tempio, lässt mit seinen aus unverputzten Granitsteinen erbauten Häusern die hier ansässige Granitverarbeitung erkennen. Den Damen bot sich die besondere Attraktion vielgestaltiger aus Kork gefertigter Kleidungsstücke.
4. Tag: „Aju!“ ertönte es aus den Buslautsprechern, womit das Signal zum Start an die Westküste Sardiniens gegeben war. Nach einer „Technischen Pause“ bei Ozieri tangierten wir die Universitätsstadt Sassari und erreichten Alghero. Hier besuchten wir die Kirchen „San Francesco“ und „San Michele“ sowie den Dom „Santa Maria“. Auf der „Piazza Civica“ bot sich Gelegenheit zu einer Mittagspause. Die lange Rückfahrt zum Hotel wurde kurz hinter Sassari aufgelockert durch einen Besichtigungsstopp bei der Abteikirche „Santissima Trinità di Saccargia“, einem Beispiel für romanisch-pisanische Architektur des 12. Jahrhunderts. Fortsetzung folgt nächste Woche.
Informationsstellen
Unsere Informationsstellen sind wie folgt besetzt: Jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr im Clubheim Höhrer Straße 10 (Ecke Grönerstraße), Tel. (02 61) 67 16 76 und von 17 bis 18 Uhr in der Kreuzkirche Mallendarer Berg, Pfarrer-Sesterhenn-Straße - Handy (01 60) 98 20 62 70.
Fotostopp über Palau, mit Blick auf La Maddalena.Fotos: privat
Auf der Bastioni Magellano, mit Blick in den Yachthafen.
Stolz winken die Bezwinger der Nuraghe Majori.
Vor der einsam stehenden „Santissima Trinità di Saccargia.“
