Allgemeine Berichte | 06.05.2019

Maibeginn in Schönstatt

Mit bunten Lichtern zum Urheiligtum

Rund 200 Gläubige kamen zur Prozession nach der Marienfeier in der Pilgerkirche

Die Segnung des neuen MTA-Bildes.Fotos: privat

Vallendar. „Wir waren gestern bei der Prozession dabei und meine kleine Tochter sagte mir heute Morgen, dass sie von den vielen bunten Lichtern geträumt hat!“, sagte Frau A., die mit der zweijährigen Miriam bei der Maieröffnung in Schönstatt teilgenommen hat. Die Prozession zum Urheiligtum nach der Marienfeier in der Pilgerkirche machte anschaulich, was zuvor gebetet wurde: Maria trägt das Licht. In alles Dunkel unseres Lebens, in unsere Probleme, in die Traurigkeit und die Zukunftsängste, bringt Maria Hoffnung und Freude, Jesus selbst, das Licht der Welt.

Pater Bernhard Schneider ist zweiter Priester

Rund 200 Gläubige zogen mit bunten Lichtern zum Urheiligtum. Auf dem Weg wurde besonders für Europa und die bevorstehenden Europawahlen gebetet. Mit einem Gruß an Maria und dem Segen fand die Maieröffnung am Urheiligtum ihren Abschluss.

Der 1. Mai begann mit Sonnenschein, sodass die blühende Natur sich von ihrer schönsten Seite zeigte. Den Festgottesdienst in der Pilgerkirche feierte mit etwa 400 Gottesdienstbesuchern Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp aus Köln. Zu den Konzelebranten gehörte auch Pater Bernhard Schneider, der ab sofort als zweiter Priester den Wallfahrtsleiter Pater Lothar Herter in den Aufgaben der Pilgerzentrale unterstützen wird. Pater Herter hieß ihn im neuen Wirkungsbereich herzlich willkommen.

„Wenn man sich gern hat“, so begann Weihbischof Schwaderlapp seine Ansprache, „gibt man sich schon einmal Kosenamen. Die heben oft eine Eigenschaft der Person besonders hervor. Das tut die Kirche auch mit Maria.“

Der Name Marias, den wir in diesem Gottesdienst besonders anschauen, so führte er weiter aus, sei der Titel „Maria, Quelle des Lebens und des Lichtes!“ Maria sei eine Quelle, weil sie das weitergebe, was sie erhalten habe: Jesus, das Licht der Welt. Das Licht bringe die Wirklichkeit an den Tag. Wenn man morgens aufwache, blende das Licht oft und man würde am liebsten die Augen wieder schließen. Das wäre bequemer. Sei es nicht manchmal so, dass die Menschen die Augen vor Jesus verschließen, weil es bequemer ist?

Marienbild wurde erneuert

Maria habe Ja zu Jesus, zum Licht, gesagt, so wie die Apostel. Sie sagten Ja, auch wenn ihre Pläne durchkreuzt worden seien. Aber so gehe es doch jedem von uns auch jeden Tag: Es kommt anders, als man denkt. Wir können dennoch aus jedem Tag etwas machen. „Nichts ohne dich – nichts ohne uns!“ Wenn wir Maria vertrauen, könne sie viel machen. „Gehen wir also voll Vertrauen zu ihr!“, so Weihbischof Schwaderlapp.

Direkt nach der Predigt wurde das erneuerte Marienbild, das Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt, in der Pilgerkirche gesegnet. Es ist schon ein erstes Geschenk an Maria zum Jubiläum der Pilgerkirche: Vor 20 Jahren wurde diese Kirche gebaut und eingeweiht. Das wird am diesjährigen Kirchweihtag besonders gefeiert, am 7. Juli.

Ankunft der Lichterprozession am Urheiligtum.

Ankunft der Lichterprozession am Urheiligtum.

Die Segnung des neuen MTA-Bildes.Fotos: privat

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