Schulbesuchstag des Landtagsabgeordneten Josef Dötsch
Mit den Schülern im Dialog
25 Jahre Mauerfall war eines der bestimmenden Themen bei den Besuchen
Vallendar. Der jährliche Schulbesuchstag des Landtagsabgeordneten Josef Dötsch stand in diesem Jahr unter dem Eindruck der Jubiläumsfeierlichkeiten zu 25 Jahren Mauerfall. Der 9. November war im 20. Jahrhundert fünf Mal ein markanter wichtiger Termin in der deutschen Geschichte und zuletzt auch 1989, der Tag, an dem sich die innerdeutsche Grenze öffnete. So waren die Ereignisse rund um die Maueröffnung auch Gegenstand der Diskussion mit den Schülern, die selbst die Zeiten des Kalten Krieges und die Emotionen anlässlich der Rückgewinnung der Freiheit nicht miterleben konnten. Die Bedeutung der Ereignisse für das vereinte Deutschland in Freiheit und die bundesstaatliche Entwicklung standen im Mittelpunkt der Gespräche. „Aus der Geschichte müssen wir die richtigen Lehren für unsere Demokratie ziehen“, so Josef Dötsch. Eine klare Absage erteilte Josef Dötsch an rechts- und linksextreme Tendenzen gleichermaßen und verurteilte die hier festzustellende zunehmende Gewaltbereitschaft beider Gruppen.
Deutschland hatte im vergangenen Jahrhundert mit Hitler und Honecker unter den menschenverachtenden Diktatoren beider Ideologien zu leiden. Josef Dötsch appellierte an die Schülerinnen und Schüler, sich einzumischen und selbst politisch aktiv zu werden und sich für die Demokratie starkzumachen: „Hier stehen wir alle in der Verantwortung.“ Die jungen Leute nutzten ihrerseits die Gelegenheit, dem Landespolitiker Fragen zu stellen. Dabei wurden auch tagespolitische Themen, wie die Wirtschaftspolitik oder das Erstarken der Linken in Thüringen mit großem Interesse diskutiert. Pressemitteilung
Josef Dötsch, MdL