„Wanderfreunde der CDU-Urbar“
Mit der CDU-Urbar den „Rheinsteig“ erwandern
Urbar. Am Sonntag, 15. September, 11 Uhr treffen sich die „Wanderfreunde der CDU-Urbar“ um die 13. Rheinsteigetappe in leicht abgeänderter Form zu erwandern. Die Änderung sieht vor, dass statt dem ursprünglichen Startort: Koblenz-Ehrenbreitstein und dem Zielort: Vallendar, der Start und das Ziel nach Urbar verlegt wird. Folglich werden wir aus der 13. Etappe einen Rundweg kreieren. Treffpunkt und Start der Etappe ist der Pendlerparkplatz gegenüber der Bäckerei Thilmann. Wer Lust hat mit zuwandern, der meldet sich bis zum 9. September bei Andreas Bock, Hauptstraße 89a, Tel. (02 61) 39 49 56 4, E-Mail: andreas.bock@cdunet.de (oder einfach persönlich vorbeikommen!).
Vom Treffpunkt Urbar (Urbar, Beschreibung aus dem GPS-Wanderatlas: „Schon vor 13.000 Jahren siedelten Menschen in Urbar bei Koblenz - es ist damit einer der ältesten Wohngebiete im Kannebäckerland und am Mittelrheintal.) aus gehen wir in Richtung des Mallendarer Bachtales. Das Mallendarer Bachtal gehört zu Urbar. Es ist ein Naherholungsgebiet und steht unter Landschaftsschutz. Ein Spaziergang durch das Tal lohnt sich, auch weil dort einige liebevoll restaurierte Mühlen stehen. Auf unserem Weg lassen wir das Bachtal rechts liegen und folgen dem Rheinsteig an dem Freibad von Vallendar vorbei ins Wambachtal mit dem Bischofsbour.
An dieser Stelle soll ein Bischof, nach erfolgloser Jagd derart geflucht haben, dass sich die Erde öffnete und ihn verschlang. Gleich darauf tat sich der sprudelnde Quell auf. Von hier gelangen wir nach Vallendar. Den ersten Kontakt mit Vallendarer Stadtgebiet hat der Rheinsteigwanderer in Schönstadt, einem internationalen Wallfahrtsort und Zentrum der weltweiten Schönstadtbewegung. Uns führt nun der Weg auf die Höhenzüge von Vallendar und dort zum Kaiser-Friedrich-Turm, um hier die sagenhafte Aussichtslage über das Mittelrheintal zu genießen. Des Weiteren gibt es hier für alle einen kleinen vorbereiteten Umtrunk und eine Vesper. Über den wunderschönen Höhenweg kommen wir jetzt wieder nach Urbar und gelangen zur Hautattraktion von Urbar, dem Klostergut Besselich. Der Name bedeutet so viel wie kleine Basilika. Das Kloster bestand bereits 1204, durchgängige Aufzeichnungen sind allerdings erst ab 1440 dokumentiert. Bis zur Auflösung 1806 bewirtschaften Franziskanerinnen den Hof. Dann wurde Besselich privatisiert. 1834 erwarb Carl Stedmann das Gut Besselich. Es wurde zu einem hohen gesellschaftlichen Treffpunkt am Mittelrhein, auf dem auch Kaiser Wilhelm mit seiner Gemahlin sich gerne sehen ließ. Heute ist im Klostergut ein Firmenverbund aus unterschiedlichen Branchen untergebracht. Hier endet auch der erste Teil unserer Wanderung. In einer weiteren Wanderung (Termin folgt) wollen wir über die nächste Attraktion von Urbar, der katholischen Kirche, zur Festung Ehrenbreitstein wandern. Abschließend treffen wir uns zum gemütlichen Ausklang im Biergarten der Adria Stuben (fakultativ).
Pressemitteilung der
CDU Urbar
