Katholische Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar
Neues vom Pfarreienrat
Vallendar. Am 26. April tagte der Pfarreienrat von St. Marzellinus und Petrus Vallendar, St. Peter und Paul Urbar und St. Georg Niederwerth im Pfarrhaus Vallendar. Wie immer war eine Vielzahl von Tagesordnungspunkten zu bearbeiten.
Nach einem kurzen geistlichen Impuls wurde das Protokoll der letzten Sitzung angenommen.
Die Nachbetrachtung des Gründonnerstagsgottesdienstes mit anschließender Agape-Feier war ausschließlich gut. Sowohl die Messe, als auch das Mahl danach verliefen in stimmiger, ruhiger Atmosphäre, positive Rückmeldungen kamen auch von Besucher/innen, die sonst eher selten Gottesdienste besuchen. Es wurde eine Beibehaltung der Abendmahlfeier in dieser Form beschlossen.
Alternativstrecken für die Karfreitagsprozession
Der anschließende Rückblick auf die Karfreitagsprozession verlief nicht nur positiv: Während man sich über die hohe Anzahl der Teilnehmer/innen und die gut vorbereiteten Altäre noch sehr erfreut zeigte, so wurde die jährlich steigende Unfallgefahr sehr kritisch betrachtet. Der Polizei ist es nicht möglich, für eine ausreichend sichere Begleitung der Prozession zu garantieren. Der Fußweg über die viel und schnell von PKW und Motorrädern befahrene kurvenreiche Strecke stellt ein zunehmend hohes Risiko dar. Aus diesem Grunde wurde beschlossen, dass einige Pfarreienratsmitglieder sich bis zur nächsten Sitzung Alternativstrecken ansehen und diese dann vorstellen sollen. Grundsätzlich soll die Prozession auf jeden Fall weiter durchgeführt werden.
Auch die Gottesdienstordnung an Ostern soll in der jetzigen Form beibehalten werden. Im nächsten Jahr soll an Ostersonntag durch den Einsatz eines Kleinbusses Mitfahrgelegenheit in den Gottesdienst nach Niederwerth angeboten werden (Einstiegsstellen am Rathausplatz und am Rewe-Markt). Dies wird noch zeitnah entsprechend bekannt gegeben.
Bei der Reflexion der diesjährigen Kommunionfeier wurden die intensive und gute Vorbereitungsphase und der stimmige Ablauf der Messe gewürdigt. Ideen der Kommunionkinder (siehe Lied: „Ein Hoch auf uns“) und der Eltern wurden eingebunden und berücksichtigt.
Aufgrund der Diakonweihe von Sebastian Wagner war in Niederwerth eine Trennung des Kirmesgottesdienstes und der Kirmesprozession erforderlich. Während am Samstagabend der Gottesdienst mit Beteiligung der Kirmesgesellschaft, der Schützen, eines Projektchores und des Musikvereines stattfand, ging die Prozession unter großer Beteiligung des ganzen Ortes am Sonntagmorgen durch die Inselgemeinde. Trotz zahlreicher Bedenken im Vorfeld gab es nur positive Rückmeldungen, sodass beschlossen wurde, dies auch zukünftig so beizubehalten.
Unter dem Thema „Fair spielt“ findet am 17. Juni rund um die Kreuzkirche das Johannisfest statt. Leitung und Koordination liegen in den Händen von Klaus Groß, Listen für Mithilfe und Kuchen-/Salatspenden werden zu gegebener Zeit ausgelegt. Alle sonstigen Sonntagsgottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft entfallen! Samstags ist in Niederwerth Messe und sonntags um 11 Uhr ökumenischer Gottesdienst in der Kreuzkirche.
Pläne zum Pfarrheim
Pater Rüdiger Kiefer stellte anschließend die neuesten Pläne des Pfarrheimes vor. Es ist vorgesehen, dieses für 20 Jahre anzumieten mit der Option einer zweimal für jeweils fünf Jahre möglichen Verlängerung.
Besonders erfreulich bei der Sitzung war die Anwesenheit zweier Gäste, die zu einzelnen Tagesordnungspunkten ihre Erfahrungen und Vorstellungen einbringen konnten. Dies belebte und erweiterte die Diskussionen enorm, sodass sich das Gremium auch zukünftig über Teilnehmer/innen freuen würde. Die nächste Sitzung des Pfarreienrates ist am 2. August um 19.30 Uhr im Pfarrhaus.
