Allgemeine Berichte | 24.11.2015

Gewerbegebiet Weitersburg

Nicht auf die lange Bank schieben

Nicht auf die lange Bank schieben

Weitersburg. Die FWG-Fraktion im Ortsgemeinderat Weitersburg hat im Oktober aus guten Gründen einen Antrag auf Erweiterung des Gewerbegebiets gestellt. Aufgrund der Schuldenlage der Ortsgemeinde, die nachvollziehbar ist, da sie durch den Rat ja letztendlich immer mitbegleitet wird und leider auch gesetzliche Rahmenbedingungen die Gemeinden immer mehr finanziell unter Druck setzen, müssen unserer Meinung nach „alle“ Optionen diskutiert werden, die die Situation der Gemeinde verbessern können. Für in den nächsten Jahren auf Fragen, Anforderungen und der sich dann ergebenden Situation vorbereitet und entscheidungssicher entgegenstehen zu können sollte „jetzt“ und komplett die Gewerbegebietssituation diskutiert werden. Das Thema, ohne jegliche Beratung in den Gremien der Ortsgemeinde, jetzt schon in der Öffentlichkeit zu zerreden und einer Verweisung der Problematik zur Beratung in die Ausschüsse der Ortsgemeinde nicht zuzustimmen halten wir für einen Fehler und für nicht zukunftsorientiert.

Wir sehen Chancen in einer Gewerbegebietserweiterung unter anderem aus folgenden Gründen:

- Der Platzbedarf und die Anfragen von potentiellen Gewerbetreibenden, denen wir bisher leider aufgrund unpassender Flächenangebote nicht helfen konnten, könnte mehr entsprochen werden.

Die Probleme und Nachteile des aktuellen Gewerbegebiets sollen nicht wieder gemacht werden. Man könnte versuchen diese mit aufzufangen und die Situation für alle Unternehmer zu verbessern.

- Eine bessere und durchdachter Verkehrsordnung für Lastverkehr könnte den Verkehr im Ort und vor allem rund um die Einfahrt am Römergrund sehr verbessern, beispielsweise durch eine geeignetere Zufahrt an anderer Stelle.

- Moderatere Erschließungsbeiträge durch effiziente Planung und ggf. getrennte Betrachtung von Gewerbegebiet und Wohngebiet im Zusammenspiel mit wiederkehrenden Beiträgen könnte die Unternehmer unterstützen. -Eine dorfplanerische Trennung von Gewerbegebiet und Wohngebiet Staffelstück könnte durch grüne Ausgleichsflächenstreifen oder auch Regenversickerungsflächen Wohnqualität erhöhen und gleichzeitig Emissionen und Immissionen senken.

- Die teilweise ungeordnete Nutzung des dortigen unbeplanten Gebiets würde geordnet und auf eine belastbare rechtliche Basis gestellt.

- Durch Gewerbesteuereinnahmen sehen wir die beste Chance zukünftig Schulden der Gemeinde zu senken.

-Weitere Aspekte, die es sicher lohnen, zumindest einmal ohne globale Ablehnung zu besprechen. Das geht natürlich keinesfalls von jetzt auf gleich, sondern kann Jahre an Beratung, Diskussion und Planung in Anspruch nehmen und kann nicht ohne Bürger, Eigentümer, Gewerbetreibende und Wirtschaftsförderung stattfinden. Der gerne angesprochene Grüne Gürtel der Ortsgemeinde ist erhaltenswert. Ja, natürlich, daher muss aber auch etwas dafür getan werden. Es reicht nicht aus, dies nur als Argument zu nennen um neue Vorschläge abzulehnen. Für Pflegemaßnahmen und Pflegeschnitte waren die Investitionen hierfür bisher sehr übersichtlich und auch die FWG-Fraktion musste mit dem Antrag zur Anlage eines Apfelbaumweges, statt einer Hecke, am Gewerbegebiet noch Überzeugungsarbeit leisten. Absterben und Totholz ist da eher an der Tagesordnung. Eine geordnete und unterstützende Grünplanung könnte ebenfalls mit einer Gewerbegebietserweiterung (wir betonen nicht Industriegebiet) realisiert werden. Es gäbe sicherlich noch viele zusammenhängende Themen zu besprechen. Das würden wir gerne im Ortsgemeinderat und seinen Gremien respektvoll mit konstruktivem Beraten tun. Egal wie danach eine Entscheidung getroffen wird kann aber dann beruhigend gesagt werden „…wir haben uns eingehend mit dem Thema früh genug befasst und das Für und Wider abgewägt …“

Wenn wir in fünf oder zehn Jahren entscheidungsreif und zukunftsorientiert zu diesem Thema stehen wollen, dann müssen wir jetzt darüber reden. Aufgrund der Schuldensenkungsoptionen, die die Ortsgemeinde hat, können wir uns es nicht leisten, nicht über einen solchen Vorschlag zu diskutieren. Pressemitteilung

FWG Weitersburg

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