Allgemeine Berichte | 31.08.2018

Inselgemeinde Niederwerth feierte 60. Geburtstag ihrer Rheinbrücke

Niederwerth feiert mit Schwung den 60. Brückengeburtstag

Die Rheininsel präsentiert sich „at its best“

Gute Laune auf der Bühne: OB Sepp Gans dankt den Pfarrern Gerd Götz und Rüdiger Kiefer für die gelebte Ökumene im Gottesdienst. Fotos: Kai-Uwe Kopp

Niederwerth. Mit einem großen Spektakel zu Wasser und zu Land feierte die Inselgemeinde Niederwerth am letzten August-Wochenende den 60. Geburtstag ihrer Rheinbrücke. Alles war angerichtet, auch der Wettergott hatte nach einem kurzen Schauer letztlich ein Einsehen, es blieb trocken und sonnig. Das Orga-Team um OB Sepp Gans hatte im Vorfeld alles im Griff, um die Insel – das „Paradies am Rheinesstrand“ – flott fürs Fest zu machen. Fazit: Alle Vereine machten begeistert mit, alles klappte wie am Schnürchen, der Brückengeburtstag wurde ausgelassen und fröhlich – ohne irgendeinen Zwischenton – von Tausenden Bürgerinnen und Bürgern und ihren Gästen gefeiert. Kurzum: Niederwerth zeigte sich von seiner allerbesten Seite!

Fährschiff „Felix“ brachte ununterbrochen Hunderte Gäste vom Festland auf die Rheininsel. Die Partymeile in der Rheinstraße brummte und erfüllte alle Wünsche für Jung und Alt. Süßwaren, Kaffee und Kuchen, zünftiger Erdinger-Biergarten der Kirmesgesellschaft, Weinstand, Bauernmarkt, französischer Rotwein und Käse aus Pontaumur, deftige Gulaschkanone, DRK-Walk-Acts, Kinder-Animationen, Theater und Gesang, Live-Musik luden zu allerlei Kurzweil und Spaß in den Werther Gassen ein. Die VG-Feuerwehr präsentierte ihre Fahrzeuge und die fulminante Leiter, fuhr mit ihren Booten Kinder über den Rheinarm, das THW machte eine Abseil-Übung von der Brücke, die Kiga-Kinder spielten in bunten Gewändern „Die kleine Raupe Nimmersatt“, die Grundschul-Kids das lehrreiche Kinder-Musical „Die kleinen Leute von Niederwerth“, der Musikverein bot beste Unterhaltung – auch auf einer Sonderfahrt zu Schiff, ebenso überzeugte die Big Band mit imposantem Sound, die Karnevalisten hatten Wein von Mosel, Rhein und Rheinhessen im Ausschank der Marke „Mir were nimmi goot“, der Gartenbau- und Bauernverein bot frische Inselsalate mit Smoker-Fleisch an und hatte historische Traktoren ausgestellt, im Festzelt des SVN wurde der Durst mit Königsbacher bekämpft, nebenan brutzelte es im Imbisswagen der Schützenbruderschaft und im Café der Frauen- und Müttergemeinschaft gab es an die 100 selbst gemachte leckerste Kuchen, Familie Adler backte Hunderte von Süßwaffeln und Bagger-Hermann baggerte stundenlang, bis alle Kinderwünsche erfüllt waren. Auf der Bühne an der Schlossstraße wurde zunächst im ökumenischen Wortgottesdienst von den Pfarrern Gerd Götz und Rüdiger Kiefer voller Dankbarkeit des stabilen Brückenwerks gedacht, das als Symbol für die Überwindung nicht nur von Flüssen, sondern von allen Hindernissen der Gesellschaft herausgestellt wurde. Dann eröffnete Bürgermeister Josef Gans die Fete und die Show ging los mit dem flotten Sound der Party-Band „Sunshine Dance Band“, bis in der Nacht als Höhepunkt des Festes ein Feuerwerk der Meisterklasse von der Brücke abgeschossen wurde und den ganzen Rheinarm zum Leuchten brachte. Niederwerth – „wo kann’s schöner sein“ – hat sich mit der vorbildlichen Feier viele Freunde und sich selbst einen großen Gefallen gemacht. Der Dank geht an alle, die mitgemacht und mitgefeiert haben.

Ein Feuerwerk brachte die Insel mit Lichtkaskaden zum Leuchten.

Ein Feuerwerk brachte die Insel mit Lichtkaskaden zum Leuchten.

Die Big Band Rheinland begeisterte mit viel Blech.

Die Big Band Rheinland begeisterte mit viel Blech.

OB Sepp Gans begrüßt die Ehrengäste: Mattias Nester (SK Koblenz), Karin Küsel (Bürgermeiisterin der OG Urbar), Landrat Dr. Alexander Saftig, Fred Pretz (Bürgermeister der VG Vallendar) mit Tochter.

OB Sepp Gans begrüßt die Ehrengäste: Mattias Nester (SK Koblenz), Karin Küsel (Bürgermeiisterin der OG Urbar), Landrat Dr. Alexander Saftig, Fred Pretz (Bürgermeister der VG Vallendar) mit Tochter.

Gute Laune auf der Bühne: OB Sepp Gans dankt den Pfarrern Gerd Götz und Rüdiger Kiefer für die gelebte Ökumene im Gottesdienst. Fotos: Kai-Uwe Kopp

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