Kirchenmusik an St. Marzellinus und Petrus Vallendar
Ökumene zum Klingen bringen
Sieben Chöre gestalten „Evensong“ in Vallendar
Vallendar. Ökumene zum Klingen zu bringen, Wort und Musik auf sich wirken zu lassen und anschließend beseelt und beschwingt nach Hause zu gehen, das sind die Merkmale des Ökumenischen Evensongs, der im vierten Jahr in Folge am Sonntag, 14. September, um 18 Uhr, unter der Überschrift „Und führe zusammen, was getrennt ist“ in der Vallendarer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus stattfindet.
Sieben Chöre aus Vallendar, Niederwerth und Urbar werden unter der musikalischen Gesamtleitung vom Kantor der Pfarreiengemeinschaft Vallendar Johann Schmelzer und Jörg A. Gattwinkel SAC von Haus Wasserburg diese Andacht musikalisch gestalten und erneut zeigen, dass gerade Musik eine ökumenische Sprache ist, die es versteht, zu verbinden und zusammenzuführen, wenn Menschen gemeinsam singen, Gott loben, preisen und feiern.
Der „Evensong“ ist eine ökumenische Form, die aus der anglikanischen Tradition stammt und letztlich eine Abwandlung der katholischen Vesper ist; einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die kirchenmusikalische Gestaltung mit Chorgesang und Orgelspiel.
Die liturgische Leitung liegt bei Pfarrer Gerd Götz von der evangelischen Kirchengemeinde Vallendar und Pfarrer Rüdiger Kiefer SAC von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar.
Mitwirken werden der Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Vallendar (Leitung: Stefan Fetsch), der Katholische Kirchenchor Cäcilia Eintracht Niederwerth (Leitung: Jürgen Hofstötter), der „ad hoc-Chor“ aus der Pallottikirche an Haus Wasserburg (Leitung: Alexander Diensberg SAC und Jörg A. Gattwinkel SAC), die Familian Harmonists Urbar (Leitung: Florian Strub), sowie der Chor „Cantate“ aus Vallendar und Troisdorf, der Kinder- und Jugendchor Marzellinusspatzen Vallendar und der Katholische Kirchenchor Cäcilia 1668 Vallendar (jeweils unter der Leitung von Johann Schmelzer).
Das Programm des Evensongs ist so vielfältig, wie die ausführenden Chöre selbst, so reicht die Bandbreite der dargebotenen Musik von Liedkantaten, über Neues Geistliches Lied bis hin zur Jazzmotette. Erstmals wird es in diesem Jahr mit dem „Magnifikat“ von Alan Wilson ein mehrstimmiges Chorwerk geben, das abwechselnd mit den im Kirchenraum verteilen Chören dargebracht wird. Allen diesen musikalischen Kunstformen ist jedoch gemeinsam, dass sie nicht in erster Linie zur Erbauung der Gemeinde oder aus Spaß am gemeinschaftlichen Musizieren dargeboten werden, sondern zur höheren Ehre Gottes. Diesem Ziel ist auch das kunstvolle Orgelspiel Johann Schmelzers verpflichtet, der das Programm der Andacht mit Orgelwerken von Georgi Mushel und Guy H. Elridge kunstvoll abrunden wird.
