Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft OG Vallendar in Wiesbaden
Oliver Henne erfolgreich bei der Ironman-Halbdistanz
Weitersburg/Wiesbaden. Am Sonntag, 11. August, war es wieder so weit und bei der siebten Auflage des „Sparkassen Finanzgruppe Ironman 70.3“, der seit 2010 als European Championship für die Halbdistanz des Ironman ausgetragen wird, haben sich knapp 2.900 Profiathleten und Freizeitsportler aus über 50 Nationen dem „härtesten halben Tag des Jahres“ gestellt. Mehrere Zehntausend Zuschauer haben wieder in Wiesbaden die Anstrengungen der Athletinnen und Athleten an der Strecke miterlebt. Die hessische Landeshauptstadt stellte mit ihren historischen Gebäuden und ihrem anspruchsvollen Stadtbild eine würdige Kulisse für die Europameisterschaft. Nach dem 1,9 Kilometer langen Schwimmkurs im Raunheimer Waldsee erwartete die Sportlerinnen und Sportler eine anspruchsvolle Radstrecke von 91 Kilometern mit 1450 Höhenmetern, die mit der hügeligen Strecke durch den Rheingau-Taunus-Kreis sehenswerte Vorzüge der Taunuslandschaft bot. Den Abschluss bildete ein 21,1 Kilometer langer Lauf durch die hessische Landeshauptstadt mit dem Zielpunkt auf dem Bowling Green, direkt vor dem Kurhaus.
Für die Athleten und für die Zuschauer war der Zieleinlauf vor dem Kurhaus erneut eine besondere Attraktion. Gezeichnet, aber glücklich stand Oliver Henne nach seiner Premiere über die Ironman-Halbdistanz im Zielbereich.
Eine Woche nach seinem Start beim Ostseeman als Staffelteilnehmer startete der Triathlet von der DLRG Vallendar bei der Europameisterschaft in Wiesbaden. Die ersten 400 Meter nach dem Schwimmstart verliefen gut. Aber dann kam von hinten die „Waschmaschine“ und Oliver sah nur noch Arme und Beine. Beim Radfahren lief es dann wieder besser und das Training im Westerwald zahlte sich aus. So war er beim Rad fahren schon eher in der Lage, im Strom der Radfahrer mit zu schwimmen. Beim anschließenden Halbmarathon konnte er nach anfänglichen Problemen sein Tempo finden und kam überglücklich in 6:01:40 Stunden ins Ziel. Als bester deutscher Teilnehmer kam Olympiasieger Jan Frodeno als 2. ins Ziel und er fasste das Rennen mit den Worten zusammen: „Es gibt nicht viele 70.3-Rennen, wo so viele Topathleten am Start sind. Auch die Strecke ist hammerhart!“
Oliver Henne glücklich nach 6:01:40 Stunden im Ziel.
Auf zur zweiten Disziplin, dem Radfahren.Fotos: Privat
