Allgemeine Berichte | 16.06.2015

DLRG OG Vallendar e.V. bei den Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen

„One Team - One Fight!“

„One Team - One Fight!“

Kastellaun. Lautstark hallte die moderne Abwandlung des alten Musketierspruchs „Alle für einen, einer für alle“ durch die Schulkorridore und Schwimmhalle beim 34. Landesjugendtreffen mit Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Kastellaun vom 15. bis 17. Mai und zeugte von Mut, Geschlossenheit und Ehrgeiz, den die neun Teilnehmerinnen der DLRG Vallendar an jenem Wochenende zeigten. Mut, sich der Herausforderung zu stellen, gegen die besten in Rheinland-Pfalz anzutreten.

Geschlossenheit, sich nicht unterkriegen zu lassen. Ehrgeiz, sich bestmöglich zu präsentieren und eine gute Platzierung zu erreichen.

Dabei galt es, nicht nur den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, sondern auch einen straffen Zeitplan zu absolvieren und immer rechtzeitig am richtigen Ort zu sein.

Direkt nach der Anreise am Freitagvormittag und den administrativen Abwicklungen standen gleich als Arstes die Einzelwettbewerbe an. Hier startete Paula Ferber in der AK13/14 und zeigte hervorragende Leistungen. In allen drei Disziplinen (50 Meter Retten einer Puppe, 50 Meter Retten einer Puppe mit Flossen sowie 100 Meter Hindernisschwimmen) schwamm sie persönliche Bestzeiten. Nachdem sie anschließend auch die Prüfung in der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) fehlerfrei bestand, durfte sie sich über einen hervorragenden sechsten Platz freuen.

Am Samstag standen dann die Mannschaftswettbewerbe auf dem Plan. Vormittags mussten zunächst die Altersklassen bis 13/14 in die Schwimmhalle. In der Konstellation Marie Bömer, Liliana Bösch, Paula Ferber und Marieke Radtke schaffte es die jüngere Vallendarer Staffel hinter klangvollen Namen und den starken Teams aus Nieder-Olm/Wörrstadt, Echternacherbrück/Irrel, Idar-Oberstein II und Ludwigshafen-Oggersheim auf einen wohl verdienten fünften Platz, der durch eine fehlerfreie HLW-Prüfung der Vier bestätigt wurde.

Trotz eines 200-Punkte-Handicaps aus der HLW-Prüfung ließ sich die zweite Staffel aus Vallendar in der AK15/16 nicht davon abbringen, entschlossen in den Schwimmnachmittag zu gehen und ihren Gegnerinnen im Wasser Paroli zu bieten. In den ersten drei von vier zu absolvierenden Staffeln (4 x 25 Meter Puppenstaffel, 4 x 50 Meter Gurtretterstaffel, 4 x50 Meter Rettungsstaffel und 4 x 50 Meter Hindernisstaffel) schwammen Aline Heitz, Paula Ruppik, Ihnke Theis, Céline Weiler und Anne Wittbecker sogar persönliche Staffel-Bestzeiten zwischen 1,5 und 4,5 Sekunden, besser als noch bei den Bezirksmeisterschaften. Am Ende des Tages sicherten sie sich so den elften Platz.

Natürlich sind bei so einem Wettbewerb nicht nur die Teilnehmerinnen zugegen: Das Vallendarer Team stellte für das Treffen und die Wettbewerbe drei Kampfrichter/-innen und eine Helferin bei. Drei Betreuer/-innen sorgten dafür, dass sich die Vallendarer Mädchen voll und ganz auf ihren Wettkampf konzentrieren konnten.

„One Team - One Fight“ - dieser Leitspruch galt somit nicht nur für die Schwimmerinnen, sondern für alle, die an diesem Wochenende nach Kastellaun fuhren, und wird auch zukünftig Wettkampftraining und -teilnahmen der DLRG Vallendar beeinflussen.

Paula löst Marie in der 4 x 50 Meter Hindernisstaffel ab.

Ihnke als Schlussschwimmerin in der 4 x 50 Meter Rettungsstaffel.

Eine Einheit: Team Vallendar.

„One Team - One Fight!“
„One Team - One Fight!“

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