Allgemeine Berichte | 14.03.2017

Evangelische Kirchengemeinde Vallendar

Philippinische Frauen fragen: „Was ist denn fair?“

Feier des Weltgebetstags im evangelischen Gemeindezentrum in Vallendar

Vallendar. Frauen der evangelischen und katholischen Gemeinde von Vallendar luden am 3. März zum Weltgebetstags-Gottesdienst ein, den die philippinischen Frauen für das Jahr 2017 zusammen-gestellt hatten. Die Besucher wurden mit einem Begrüßungsgetränk empfangen und durften sich sogleich mit den ausgewählten Liedern vertraut machen. Ihre lebhaften und schwungvollen Melodien wurden unterstützt durch Frau Brand mit der Flöte und Herrn Fetsch an dem Klavier. Nach der Begrüßung von Frau Krenz mit einem herzlichen „Mabuhay“, das in der Landessprache so viel wie „willkommen“ oder auch „zum Wohl“ heißt, machte uns Frau Knopf anhand von Bildern mit dem Land der vielen Inseln bekannt. Ihre interessante Dokumentation zeigte die Ungleichheit von natürlichem Reichtum bis hin zur bitteren Armut der Bevölkerung auf. Der anschließende Gottesdienst wurde vorgetragen von den Frauen beider Gemeinden. Ins Zentrum der Liturgie hatten die Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das Gleichnis des Arbeiters im Weinberg (Mt. 20, 1-16) gestellt. Den ungerechten Strukturen setzten sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen. Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten, die weltweit Frauen und Mädchen unterstützen. In den Philippinen engagieren sich die Projektpartnerinnen des Weltgebetstags Deutschland unter anderem für das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Empowerment von Frauen, für ökologischen Landbau und den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Unterstützend wirkt ebenso die langjährige Partnerschaft der evangelischen Kirchenkreise Koblenz und Agusan auf den Philippinen. Eine Mitstreiterin ist Frau Seeliger, die den Gottesdienst mit einem kleinen Bericht eigener Erfahrungen bereichern konnte. Im anschließenden gemütlichen Beisammensein ging es noch recht lebhaft zu. Unter der Leitung von Frau Brennecke wurde am Vortag ein philippinisches Gemüse-Reis-Gericht gekocht, das die Besucherinnen gerne zu sich nahmen und mit viel Lob bedachten.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und ebenso an die großzügige Spende von 475 Euro zugunsten von Frauen- und Mädchenprojekten vor allem auf den Philippinen.

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  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Elke Zeise: Nur Schade das man als Nachbarin keine Information bekommt ob der Täter noch in U Haft ist oder wieder auf freiem Fuß ist. Habe Angst die Wohnung zu verlassen
  • Gitta Meyer: Ehrlich,die ganze Idee Buga im Mittelrhein ist falsch. Die Gemeinden sind verschuldet. Schauen sie sich Lahnstein an. Hier ist nichts los. Die Brücke wird bestimmt toll,aber sonst.....
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