Einsparungen durch Zusammenarbeit ermitteln und umsetzen
Rechte Rheinseite gemeinsam weiterentwickeln
Bendorf. Im Vorfeld der Kommunalwahl trafen sich der SPD-Verbandsgemeindeverband Vallendar und der SPD-Stadtverband Bendorf, um die Möglichkeiten einer verstärkten kommunalen Zusammenarbeit zu ermitteln. Immer wieder kommen in den Beratungen der Gremien die Anregungen, durch z.B. gemeinsame Anschaffungen oder Ausschreibungen Kosten zu sparen und so finanziellen Handlungsspielraum zu erhalten oder zu gewinnen.
Bürgermeisterkandidat Karl-Rudolf Goergen begrüßte mit dem Fraktionsvorsitzenden Manfred Bauer daher gerne die Vertreter der Verbandsgemeinde-SPD aus Vallendar mit dem Vorsitzenden Bernd Schemmer und weiteren Kandidaten für den Verbandsgemeinderat auf dem Yzeurer Platz zu einem Rundgang.
Mit dabei waren auch die Bürgermeisterkandidatin von Urbar, Karin Küsel-Ferber und Bürgermeister Fred Pretz. Dieser konnte u.a. anhand der Anschaffung der gemeinsamen Drehleiter (in 1999) für die beiden Feuerwehren ein positives Beispiel der guten Zusammenarbeit aus der Vergangenheit erläutern, an die auch das langjährige Stadtratsmitglied Franz-Gerd Krämer erinnerte. Die inzwischen alltäglich eingeübte Zusammenarbeit der Wehren wird auch aktuell mit der Beschaffung eines Gefahrstoff-Fahrzeuges fortgesetzt.
Die Realisierung des Rheinradweges zwischen beiden Kommunen stand auch auf der Tagesordnung dieses Treffens bei guten Getränken auf dem schönen Kirchplatz in Bendorf. Die Stadträte Wolfgang Heitmann (Vallendar) und Manfred Bauer (Bendorf) erinnerten nochmals an die Diskussionen beider Gremien in der Vergangenheit. Angeregt wurde, das touristische Potenzial der Stadt Bendorf und der Verbandsgemeinde Vallendar verstärkt gemeinsam zu nutzen, auch mit dem Ziel, mehr Übernachtungsgäste zu gewinnen, unterstrich der Fraktionsvorsitzende Dr. Matthias Rest. Diese und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit, beispielsweise bei kulturellen Veranstaltungen oder auch bei Kursangeboten der beiden Volkshochschulen sollen nach der Wahl dann nochmals konkret besprochen werden.
Der Weitersburger Spitzenkandidat Sascha Langenstein wies darauf hin, dass besonderer Abstimmungsbedarf bei Vorhaben in unmittelbarer Nachbarschaft besteht. So war dort in früheren Jahren die Ausweisung von Gewerbeflächen vorgesehen. Aktuell wird sowohl in Bendorf wie Vallendar diskutiert, inwieweit die Höhen als Standort für Windkraftanlagen infrage kommen könnten. Man war sich einig, die Planungen unbedingt frühzeitig abzustimmen und in gegenseitigem Einverständnis durchzuführen.
Ortsbürgermeisterkandidatin Karin Küsel-Ferber dankte zum Abschluss des Treffens den Bendorfer Parteifreunden für die Gastfreundschaft. Bernd Schemmer wünschte den Bürgermeisterkandidaten Karl Rudolf Goergen (Bendorf) und Karin Küsel-Ferber (Urbar) viel Erfolg für die bevorstehende Wahl und versprach, das nächste Treffen der Sozialdemokraten in der Verbandsgemeinde Vallendar zu organisieren. Diese Runde hat gezeigt, dass gemeinsam auf der Rechten Rheinseite des Landkreises etwas bewegt werden kann.
Gemeinsame Pressemitteilung
der SPD-VG Vallendar und
Stadt Bendorf
