Freiwillige Feuerwehr Weitersburg
Rückblick 2014
Weitersburg. Wir möchten den kürzlich überwundenen Jahreswechsel nutzen um auf ein sehr erfolgreiches Jubiläumsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Weitersburg zurück zu blicken. Wie schon viele Jahre lang starteten wir mit dem Bau unseres Karnevalswagens, um am Schwerdonnerstagumzug teilzunehmen. Da die Feuerwehr dieses Jahr Ihr 90 jähriges Jubiläum feiern kann, entschloss man sich hierzu passend ein Feuerwehrauto zu bauen. Es wurde eine wirklich sehr schöne Drehleiter, die auch von allen Besuchern der verschiedenen Karnevalsumzüge in der näheren Umgebung sehr bestaunt wurde. Kurze Zeit spielten wir sogar mit dem Gedanken einen Schriftzug aufzubringen „ Die Feuerwehr Weitersburg baut sich Ihre Autos in Zukunft selber....“. Natürlich gab es auch wieder einen leckeren Erbseneintopf am Schwerdonnerstag aus der Feldküche.
Nachdem alljährlichen Karnevalsstress stand unsere Jahreshauptversammlung auf dem Terminplan. Am 15. März war es soweit und unser Geschäftsführer Daniel Hahn konnte pünktlich um 19:30 Uhr die Mitglieder begrüßen und bedankte sich bei allen für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Im Anschluss verbrachte man noch ein paar gemütliche Stunden.
Es dauerte nicht lange und schon war die Zeit für unser alljährliches Maifest am Schau ins Land gekommen. Am 30. April und 1. Mai wurde wie gewohnt am Schau ins Land gefeiert, gegrillt und viel gelacht.
Nachdem wir die für den 21. Juli geplante Wehrführerwahl der Feuerwehr Weitersburg aufgrund des Bombenfundes absagen mussten, stand uns bedingt durch die Entschärfung am 27. Juli 2014 einer der längsten und größten Einsätze in der Geschichte der Weitersburger Feuerwehr bevor. Nachdem wir anfangs die Bombe selber rund um die Uhr überwachten, wurden wir Gott sei Dank Donnerstags von einem privaten Sicherheitsdienst abgelöst. Besonders kompliziert hierbei sei zu erklären, dass die Kameraden natürlich tagsüber Ihren beruflichen Pflichten nachkommen mussten, auch wenn Sie nachts vier bis sechs Stunden die Fundstelle bewachten. An dem besagten Sonntag traf man sich dann ab 7 Uhr im Gerätehaus, um noch gemeinsam zu frühstücken, bevor dann die eigentliche Evakuierung begann. Abends konnte man in einer gemütlichen Runde beim Bausch zusammen mit den anderen Helfern und betroffenen Hilfsorganisationen auf einen dann doch sehr gut funktionierenden Einsatz zurückblicken der ruhiger ablief als erwartet. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Bürgerinnen und Bürger für die wirklich beispiellose Kooperation.
Nun stand als nächstes die geplante Jubiläumsfeier auf dem Programm. Nach unzähligen Stunden an Vorbereitung und Organisation war es am 20. September, 2014 abends soweit und die Feuerwehr lud zum Oktoberfest im Spritzenhaus ein. Wir hatten keine Kosten und Mühen gescheut und mit den Schwarzwaldbuam eine tolle Livemusik für diesen Abend ausgesucht.
Weiter ging es Sonntags morgens ab 10 Uhr mit einem leider anfangs wirklich sehr verregneten Frühschoppen. Nach anfänglichen Sorgen der Kameraden das anlässlich des Wetters wohl wahrscheinlich kaum Besucher kommen werden, konnte man um die Mittagszeit mal wieder sehen das die Weitersburger sehr mit Ihren Vereinen befreundet sind und solche Feste auch bei wirklich schlechtem Wetter besuchen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Besucher, Unterstützer und Gönner der Freiwilligen Feuerwehr die uns bei den Vorbereitungen und an dem Jubiläumswochenende selber wirklich sehr unterstützten.
Somit konnten die Kameraden beim abendlichen Abbau und die darauffolgenden Tage beim weiteren aufräumen auf eine wirklich sehr gelungene Jubiläumsfeier zurückblicken.
Kurz darauf stand dann am 4. Oktober unsere Aktiventour an. Man traf sich mittags, um mit dem Zug zum Flughafen Köln/Bonn zu fahren, wo wir eine Besichtigung der Flughafenfeuerwehr gebucht hatten. Aufgrund der umfangreichen Aktivitäten dieses Jahr war es zwar leider nur eine sehr kleine Gruppe, das sollte aber nicht bedeuten das man weniger Spaß haben muss. Im Anschluss fuhren wir mit dem Zug weiter in die Altstadt Kölns. Hier hatten wir im Gasthaus Zims einen Tisch reserviert um gemütlich zu Essen. Anschließend zogen wir noch ein wenig durch die Kölner Altstadt, bevor die meisten gegen 0 Uhr die Heimreise mit dem Zug antraten.
Der harte Kern der Kameraden, diesmal „nur“ aus drei Leuten bestehend verbrachte die Nacht in verschiedenen Kölner Kneipen und Bars und trat am frühen Sonntagmorgen erst die Heimreise an. Solche Touren und Feierlichkeiten gehören einfach dazu und stärken die Kameradschaft, schließlich gilt im Einsatz immer noch „Einer für alle, Alle für einen“. Am 7. Oktober stand dann die, wie bereits oben erwähnt, verschobene Wehrführerwahl an.
Die Wehrleitung, Wehrführung und unser Bürgermeister Fred Pretz konnten um 19 Uhr 18 wahlberechtigte aktive Mitglieder begrüßen. Nachdem die bisherige Wehrführung den Vorschlag machte einen zweiten Stellvertretenden Wehrführer mit zu wählen, was so bisher nicht üblich war stimmten die anwesenden hierüber offen ab. Das Ergebnis, vier Enthaltungen, vier Ja und zehn Nein, viel einstimmig aus und somit war vorab schon geklärt das es bei der bisherigen Wehrführungsform bleiben wird. Somit mussten noch ein Wehrführer und sein Stellvertreter gewählt werden. Da sich unser langjähriges Wehrführungsteam mit dem Wehrführer Peter Berres und Stellvertreter Rüdiger Hammes zur Wiederwahl stellten konnte man nun recht schnell in die vorgeschriebene Geheime Wahl übergehen. Das Wahlergebnis des Wehrführers Peter Berres fiel mit 16 Ja, ein Nein und eine Enthaltung genauso eindeutig aus wie das Ergebnis des Stellvertreters Rüdiger Hammes mit drei Nein, zwei Enthaltungen und 13 Ja Stimmen. Somit konnten alle Anwesenden dem wiedergewählten Wehrführungsteam gratulieren.
Als letzter Termin in einem wirklich sehr aktiven Jahr stand die Weihnachtsfahrt auf den Trierer Weihnachtsmarkt auf dem Programm. Am 6. Dezember, trafen sich um 11.30 Uhr etwa 25 Personen, bestehend aus altaktiven mit Frauen und aktiven mit Frauen oder Freundinnen und fuhren mit dem Bus nach Trier. Nachdem wir gegen 14 Uhr in Trier ankamen, begannen wir unsere fast zwei stündige Stadtführung, vorbei an der Porta Nicra und dem Trierer Dom. Die Zeit anschließend stand zur freien Verfügung auf dem Weihnachtsmarkt, bis wir uns um 18.30 Uhr wieder am Bus trafen, der uns dann etwas außerhalb zu einem netten Weingut fuhr, wo wir noch eine kleine Weinprobe machten und etwas leckeres zu Essen bekamen. Gegen 22 Uhr traten wir dann die Heimreise mit dem Bus an, sodass wir gegen 0 Uhr wieder in Weitersburg eintrafen.
Wir blicken also auf ein wirklich sehr ereignisreiches und auch erfolgreiches Jahr 2014 zurück, bedanken uns bei unseren Helfern, Unterstützern und Gönnern der Freiwilligen Feuerwehr Weitersburg und wünschen allen alles Gute im neuen Jahr.
